Neue EU Fangquoten
Keine Gnade für den Kabeljau im Jahr 2005
"Letztlich haben die Minister mit ihrer Entscheidung der Fischereiindustrie einen Bärendienst erwiesen", warnt Stefanie Schmidt, WWF Fischereireferentin. Wenn die Bestände zusammenbrechen, nütze das auch den europäischen Fischern nicht. Um eine langfristige Zukunft für Fisch und Fischerei zu sichern, müssen entsprechende Schutzvorkehrungen für die Bestände und ihren Lebensraum getroffen werden. Die diesjährigen Entscheidungen gefährden dieses Ziel und widersprechen den Beschlüssen, die vor zwei Jahren in der Reform verabschiedet wurden", so Stephanie Schmidt weiter.
Grundlage der Beratungen waren Vorschläge der EU-Kommission. Die Kommission hatte dazu geraten, die Tiefseefischerei um 30 Prozent zu reduzieren und die Quote zu halbieren. Diesen Vorschlägen mochten die zuständigen Minister nicht folgen. Die jetzt verabschiedeten Maßnahmen bleiben weit hinter den Empfehlungen zurück. Europa brauche eine Fischerei, die sich nicht selbst ihrer Grundlage entziehe. Dazu seien Tabuzonen nötig, damit die Bestände Zeit haben, sich zu erholen, so der WWF. Die heute beschlossenen Quote seien viel zu hoch und ein Rückschritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei.
Einziger Lichtblick der Verhandlungen seien die für die Ostsee beschlossenen Schutzmaßnahmen. Hier konnten sich die Minister immerhin auf eine Verlängerung des Fangverbotes in den Sommermonaten und die Ausweisung von fangfreien Gebieten einigen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 23. Dez. 2004 unter:
nachrichtenStichworte:
« Batterien und Akkus enthalten wiederverwertbare Metalle
Ab sofort Klagen gegen zu dreckige Luft möglich »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
