Terror
Islamrat weist Schäuble-Kritik scharf zurück
Schäuble hatte die muslimischen Spitzenverbände in Deutschland aufgefordert, Terrorismus deutlicher als bisher abzulehnen. Die Äußerungen Schäubles seien "bezeichnend für den Umgang mit Muslimen in Deutschland". "Der Islam wird von der Politik ignoriert, es gibt nur Forderungen und kaum Förderung", so Kizilkaya.
Er forderte mehr Beteiligungsmöglichkeiten für muslimische Bürger. Dazu müsse beispielsweise muslimischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen angeboten werden. Außerdem sollte das Kopftuchverbot aufgehoben werden. Bei einer "einseitigen Diskriminierung einer Religionsgemeinschaft" dürfe man sich nicht wundern, wenn Einzelne sich ausgegrenzt fühlten. In muslimischen Gemeinden werde im Übrigen viel für die Integration getan, sagte Kizilkaya. Seit Jahren würden beispielsweise Deutschkurse angeboten.
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Am 24. Aug. 2006 unter:
politikStichworte:
« Privatversicherer wehren sich gegen "Einschnitte"
Nebensächlichkeiten der Gesundheitsreform »
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