Prozess gegen "Feldbefreier"
Gentech-Konzern Monsanto klagt gegen seine Kritiker
"Solange der Landwirt Eickmann nicht auf Genmais verzichtet, geht von seinen Feldern eine große Gefahr aus. Ich werde deshalb nicht zusichern, mich von diesen Äckern fernzuhalten. Wenn Eickmann mit dem Genmais Schluss macht, ist das natürlich was anderes", begründete Grolm seine unnachgiebige Haltung.
Im Juli vergangenen Jahres waren die Felder des Bauern Eickmann Ziel einer bundesweiten Aktion von Gentech-Gegnern. Mit Aktionen wie der "Befreiung" kontaminierter Felder, hatte die Kampagne "Gendreck weg" bereits 2005 und 2006 bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Grolm hatte damals – ebenso wie zahlreiche andere Umweltschützer – schon im Frühjahr seine Absicht erklärt, die Maispflanzen "unschädlich" machen zu wollen.
Inzwischen rechnet der Umweltschützer damit, dass dieser Prozess eine Signalwirkung haben wird: "Obwohl die andere Seite den Prozess angestrengt hat, werden wir zeigen: Eigentlich klagen wir Monsanto an. Wir haben gute Gründe für unsere Feldbefreiungen, die wir als Notwehr gegen die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen sehen."
Es gehe nicht um das Betreten oder Nicht-Betreten eines beliebigen Stückes Land, sondern um die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft – und damit um das Überleben der Menschheit, so Grolm. Der Gentechnik-Konzern Monsanto müsse zur Verantwortung gezogen werden, denn dieses Unternehmen nehme alle Risiken der Technologie in Kauf, solange die Kasse klingelt.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 16. Jan. 2007 unter:
nachrichtenStichworte:
« Alt-Bundespräsident Herzog wegen Demokratiedefizit gegen EU-Verfassung
CO2-Zertifikatehandel für Autohersteller im Gespräch »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
