Jeder vierte Bundesbürger stirbt an Krebs

Gesundheit

Die meisten Bundesbürger sterben an Erkrankungen des Kreislaufsystems und an Krebsleiden. Ein Viertel der im Jahr 2002 Verstorbenen erlag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einem Krebsleiden. Jeder zweite Bürger erlag dem Tod durch Kreislauferkrankungen. Das sind 394 000 Verstorbene von den rund 841 000 Personen, die 2002 starben, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

Todesursache bei den 109 000 an Krebs gestorbenen Männern waren vor allem bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Atmungsorgane. Zu den häufigsten Todesursachen bei den Frauen zählten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Brustdrüse.

Etwa 90 Prozent der Gestorbenen waren über 65 Jahre alt. An Herzinfarkt verstarben rund 69 000 Menschen, davon 55 Prozent Männer (rund 38 000) und 45 Prozent Frauen (31 000).

An nichtnatürlichen Todesursachen wie Verletzungen und Vergiftungen starben im Jahr 2002 rund 34 000 Personen. Rund 11 000 Menschen begingen Selbstmord. Davon waren laut Statistik 73 Prozent Männer und 27 Prozent Frauen.