Tipps zum Umgang mit Lebensmitteln in der Sommerzeit

Schutz vor Salmonellen

Nach dem Auftreten von gefährlichen - gegen viele Stoffe resistente Salmonellen - wird die Vorbeugung besonders wichtig, raten die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. Salmonellen sind in vielen Speisen vorhanden. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht vor allem dann, wenn sich die Keime vermehren. Gerade bei sommerlichen Temperaturen können sich die Erreger von Magen- und Darmerkrankungen stark ausbreiten. Eier, Geflügel und Schweinefleisch sowie daraus hergestellte Speisen, sind dann mögliche Quellen für Lebensmittelvergiftungen.

Besonders für Kleinkinder, ältere oder geschwächte Menschen können die Magen- und Darmerkrankungen gesundheitlich bedrohlich werden. Damit die sommerlichen Mahlzeiten keine unliebsamen Folgen haben, ist auf eine sorgfältige Lebensmittelauswahl und hygienische Zubereitung der Speisen zu achten.

Die Verbraucherzentrale gibt folgende Tipps: Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel und Eier gehören sofort nach dem Einkauf in den Kühlschrank. Beim Einkauf an heißen Tagen und Grillen im Grünen: Kühltasche und Kühlelemente mitnehmen! Roheispeisen aus frischen Eiern (max. 6 Tage alt) herstellen und am selben Tag verzehren. Empfindliche Speisen wie rohes Mett und Tatar, aber auch Roheispeisen von der selbst gemachten Majonäse bis zum Tiramisu, erst kurz vor dem Verzehr auf den Tisch bringen!

Tiefgefrorenes Fleisch und Geflügel sollte man im Kühlschrank auftauen, die Verpackung entfernen, das Auftauwasser weggießen und nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt bringen. Mikroorganismen vertragen keine Hitze; deshalb Geflügel, Fleisch und Eier vor dem Verzehr durchgaren. Nach der Zubereitung von tierischen Lebensmitteln Küchengeräte und Hände gründlich mit heißem Wasser reinigen. Reinigungstücher sowie Hand- und Geschirrtücher sind mehrmals wöchentlich zu wechseln.