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Absolutes Handeslverbot rettet Papageien in letzter Minute

Artenschutz

Zwei hochbedrohte Papageienarten - der Gelbwangenkakadu und die Blaukopfamazone - konnten kurz vor dem Aussterben gerettet werden. Ein absolutes Handelsverbot erweitert das existierende Exportverbot Indonesiens und Mexikos. Damit hat illegaler Handel auch Konsequenzen für die Importländer, zu denen auch Deutschland gehört, berichtet die Tierschutzorganisation Pro Wildlife. Das Exportverbot war umgangen worden indem wilde Vögel als angebliche Nachzuchten in andere Länder geschmuggelt wurden.

Alle Papageien unterliegen seit 1992 zumindest Handelsbeschränkungen. Einige fast ausgestorbene Arten sind vom kommerziellen Handel ganz ausgenommen. Dennoch geht der Raubbau an den Wildbeständen bei vielen Arten weiter. Nach Angaben der Artenschutzorganisation Pro wildlife stammen neun von zehn nach Deutschland importierten Papageien noch immer aus der Wildnis und nicht aus der Zucht. Besonders betroffen seien die Papageienarten Gelbwangenkakadu und Blaukopfamazone wegen ihrer auffälligen Farbzeichnungen. So sei der in Indonesien lebende Gelbwangenkakadu auf wenige Tausend Exemplare geschrumpft.In Mexiko seien die Bestände der Blaukopfamazonen auf 7.000 bis 10.000 Tiere gesunken.

Um die Gelbwangenkakadus durch ein absolutes Handelsverbot zu schützen, gab es schon 1997 einen Versuch durch die Initiative Deutsc Indonesien r Antrag scheiterte an dem Widerstand Indonesiens. Auch 2002 misslang der erneute Versuch durch die fehlende Mehrheit. Erst auf der diesjä Indonesien enschutzkonferenz in Bangkok konnte sich der Schutz des Gelbwangenkakadu durchsetzen. Indonesien selbst hatte den Antrag eingereicht.