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Mäßige Ernteerträge von Gentech-Pflanzen?

Pestizide

Die Ernten aus gentechnischer Landwirtschaft halten offenbar nicht, was die Gentech-Industrie verspricht. Weder erfüllten Gen-Produkte die Erwartungen an Qualität oder Preis, noch linderten sie Hunger oder Armut in Afrika oder sonst irgendwo, kritisierten Friends of the Earth Africa in Nigeria. Das jedenfalls ergibt sich aus einem Bericht der Umweltorganisation Friends of the Earth International (FoEI) vom 9. Januar, in dem die weltweiten Erträge von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) im Zeitraum 1996-2006 ausgewertet wurden. Dem Bericht zufolge ist außerdem auch der Einsatz von Pestiziden mit dem Anbau von Gen-Pflanzen nicht gesunken, sondern im Gegenteil gestiegen.

Die Bauern auf gentechnisch bewirtschafteten Feldern können den Angaben zufolge nicht mehr Früchte ernten als die Kollegen aus dem konventionellen Anbau. Die Umwelt habe keinen Nutzen und GVO-Ernten seien auf lange Sicht nicht nachhaltig, heißt es in der Studie.

70 Prozent des großflächigen Gentech-Anbaus konzentriere sich auf zwei Länder: die USA und Argentinien. In Europa gebe es einen leichten Anstieg beim Anbau von Gen-Mais. Es seien nunmehr schätzungsweise 1 Prozent der gesamten Mais-Produktion.

Die Gentechnik stoße in Europa aber auf große Ablehnung. Die Autoren der Studie verweisen auf eine wachsende Zahl gentechnikfreier Regionen. Verbraucher und Bauern hätten erkannt, dass Genfood keinen Nutzen, sondern nur zusätzliche Umwelt- und Gesundheitsrisiken bringe, so Adrian Bebb von Friends of the Earth.

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