Google 20 Jahre Rückschau

Verhandlungen - Microsoft will Google

Microsoft bemüht sich um die Gunst des erfolgreichen Suchmaschinen-Betreibers Google. Unbestätigten Meldungen der New York Times zufolge verhandelt Redmond bereits seit zwei Monaten über eine mögliche Beteiligung oder Übernahme. Bereits Ende August hatte Google-Gründer und Präsident Sergey Brin erklärt, er stehe einem Übernahmeangebot von Microsoft nicht ablehnend gegenüber. Wie die New York Times unter Berufung auf "gut informierte Kreise" berichtet, sträube sich Google aber zur Zeit noch, dem Werben des weltgrößten Softwarekonzerns nachzugeben.

Der Suchmaschinen-Profi verhandele seit längerem mit verschiedenen Investmentbanken über Details der Börsenplazierung. Die Erst-Emission von Google-Aktien hätten einen Wert von 15 bis 25 Milliarden Dollar. Der Verkauf von zehn bis 15 Prozent seiner Anteil könnte die Kassen von Google mit bis zu zwei Milliardem Dollar füllen.

Das Unternehmen wurde 1998 von zwei Studenten in Kalifornien gegründet, erlaubt die Suche auf über drei Milliarden Web-Seiten und verzeichnet nach eigenen Angaben mehr als 200 Millionen Anfragen pro Tag.

Nachrichten Google

  • Web.de trennt sich von google
  • Zur Konkurrenz
  • China bestreitet Blockade von Google News
  • Zensur
  • Investmentfonds verpflichten sich zu Meinungsfreiheit im Internet
  • Diktaturen nicht fördern
  • Suchmaschine Google im Web stundenlang nicht erreichbar
  • Kein Anschluss
  • Grüne beschließen Fortsetzung von Schwarz-Grün in Hamburg
  • "Klimakiller"
  • Grüne Jugend will Entschuldigung bei Wählern und andere Umweltprojekte
  • CDU: Ein Dokument politischer Reife
  • Ex-Bundesverfassungsrichter kämpft für den Datenschutz
  • Grundrechte-Report 2009
  • Hassemer: Die eigentliche Gefahr droht dem Datenschutz durch die Privatwirtschaft
  • Twilight – Neuer Trailer zu Teil 4 online
  • Vampirsaga mit Robert Pattinson und Kristen Stewart
  • Paris Hilton
  • <<Wunderliche Welten>>
  • Paris Hilton
  • Wetter-Börse
  • <<Wunderliche Welten>>
  • Wetter-Börse
  • Google: Das Internet und NGO-Online.de
  • DIPLOMA Hochschule: Erfolg mit Online PR
  • Der Erfolg von Texten ist planbar!
  • Je mehr Portale - desto größer die Verbreitung
  • Der Journalistenberuf wandelt sich...
  • Google kündigt große Veränderungen bei iGoogle und Co. an
  • Google Video und iGoogle müssen weichen
  • Für iGoogle sind die Tage gezählt
  • iGoogle Fangemeinde protestiert
  • Google Video wird durch Youtube abgelöst
  • Noch viele weitere Dienste vor dem Aus
  • Verstoß gegen Datenschutz: Google stimmt Rekordstrafe zu
  • Internetriese muss 22,5 Millionen US-Dollar zahlen
  • Google sieht Fehlverhalten nicht ein!
  • Internetkonzern umging Datenschutz auf Google Play
  • Am 31-10-2003

    Überholt

    Google und Ebay haben das führende deutsche Online-Portal T-Online überholt. Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) stagnierte T-Online im Oktober bei 12,6 Millionen Besuchern, während es die Suchmaschine Google und das Auktionshaus Ebay auf 12,8 Millionen Besucher brachten. Die Angaben gehen auf Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Nielsen-Netratings zurück. Einen Grund für die Stagnation sieht die FAZ in der Kommerzialisierung von T-Online und dem Qualitätsverlust bei redaktionellen Inhalten.

    Zwischen redaktionellen Beiträgen und Werbung werde nicht sauber getrennt. So führt ein Klick auf "Tagesgeld" direkt zu einer Consors-Werbung, und die Suche nach Kreditkarten leite den User direkt zu einer Anzeige von American Express.

    "Der Vergleich der durchschnittlichen Verweildauer der Nutzer auf den Seiten zeigt unter den drei Spitzenreitern ebenfalls einen Vorsprung für Ebay. Fast zwei Stunden verbringen die Nutzer dort im Durchschnitt.", so die Zeitung. Die führende Position in dieser Kategorie weise weiterhin der Online-Dienst AOL auf, dessen 4,8 Millionen Besucher im geschlossenen Dienst rund 3 Stunden und 40 Minuten im Durchschnitt verweilten. Davon entfalle aber mehr als eine Stunde auf den AOL Instant Messanger (AIM), mit dem sich Texttelegramme in Echtzeit austauschen lassen.

    Am 09-12-2003

    Zur Konkurrenz

    Das deutsche Internetportal Web.de hat seinen Vertrag über die Suche im Internet mit der US-Firma Google nicht verlängert und wird jetzt mit dem Google-Konkurrenten Inktomi, der Yahoo gehört, zusammenarbeiten. Nach Angaben der Zeitung "Die Welt" ist der Hintergrund der Entscheidung Probleme bei der Qualität der Suchergebnisse. Bei Google fänden sich zunehmend Einträge kommerzieller Anbieter, die nicht als solche gekennzeichnet seien. Im Segment "gesponserte Links", den Verweisen, die von Werbekunden bezahlt werden, arbeite Web.de aber weiterhin mit Google zusammen.

    Auch Yahoo wird sich möglicherweise von Google trennen. Noch im ersten Quartal dieses Jahres wolle das US-Internetportal die Suche selbst übernehmen, schreibt die Welt unter Berufung auf Medienberichte. "Wir haben erkannt, dass es eine Riesenchance gibt, der andere große Player im Such-Geschäft zu sein", sagte Terry Semel, CEO von Yahoo.

    Am 09-01-2004

    Zensur

    Die chinesische Regierung bestreitet die Blockade des chinesischen News-Services von Google. Seit etwa zehn Tagen ist die chinesische News-Seite von Google für User nicht mehr erreichbar. Chinesische Behördenvertreter führten die Schwierigkeiten auf allgemeine technische Probleme zurück, berichtet das Handelsblatt. Das Ministerium für Informationsindustrie in Peking wisse nichts von den Problemen der Google News-Seite. IT-Experten betrachten hingegen eine Blockade der Website durch chinesische Behörden als sicher - obwohl sich Google bereits den chinesischen Zensur-Maßnahmen unterwirft.

    Die News-Seite von Google bietet eine Auswahl an Nachrichten aus aller Welt in chinesischer Sprache. Diese Auswahl richtet sich ohnedies schon nach den strengen Kriterien der chinesischen Regierung und blendet politisch heikle Informationen aus. Die Selbstzensur hat Google unter anderem Kritik von Reporter ohne Grenzen eingebracht. Bill Xia, Chef eines US-Unternehmens, das Software zur Umgehung der Regierungsblockaden anbietet, ist sich sicher, dass Peking hinter den Schwierigkeiten steckt. Bei Google werden die Zugriffsprobleme laut Financial Times (FT) bestätigt. Das US-Unternehmen arbeite daran "das Problem zu verstehen und zu lösen". Für Google würde eine Blockade einen schweren Rückschlag seiner Expansionsbestrebungen im rasch wachsenden Online-Markt Chinas bedeuten.

    Bereits im Jahr 2002 wurde die chinesische Seite von Google völlig blockiert und User zu anderen Websites umgeleitet. Die Kontrolle des Internet durch die Regierung ist in China üblich und manche Experten meinen, Peking mache den Job recht gut. Internationale Online-Dienste, die chinesische Websites betreiben, müssen die Inhalte den Anforderungen der Behörden anpassen oder mit Blockaden rechnen. Der technische Zustand des chinesischen Internet macht es laut IT-Experten zudem schwierig, zwischen absichtlichen Blockaden und bloß gängigen technischen Problemen zu unterscheiden.

    Am 02-12-2004

    Diktaturen nicht fördern

    25 US-amerikanische, kanadische, australische und europäische Investmentfonds wollen künftig bei ihren Investitionen auf die Wahrung der Meinungsfreiheit im Internet achten. Die Unternehmen, die insgesamt Anlagen im Wert von 21 Milliarden US-Dollar verwalten, veröffentlichten am Montag auf Initiative von Reporter ohne Grenzen in New York eine entsprechende gemeinsame Erklärung. Darin sagen die Unternehmen zu, die Geschäfte von Internetfirmen in repressiven Ländern im Blick zu behalten, ihre Investitionen in diesem Sektor in Zukunft zu prüfen und bei entsprechenden Anlagen zurückhaltend zu sein. Die Aktion richtet sich gegen Yahoo, Cisco Systems, Microsoft, Google und andere Firmen, die die chinesischen, tunesischen oder birmesischen Behörden bei Zensur und Überwachung des Internets unterstützen.

    So ist vor kurzem der chinesische Journalist Shi Tao zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil Yahoo seine Daten an die Behörden gegeben hat. Der chinesische Dissident Liu Xiaobo rief daraufhin zu einem Boykott von Yahoo auf. Dieser solle so lange andauern, bis Yahoo sich entschuldigt, die Familie von Shi Tao entschädigt und zusagt, künftig nicht mehr mit den chinesischen Behörden zusammenzuarbeiten. Microsoft hat eine zensierte Version eines Weblog-Tools an China geliefert, und die Suchmaschine Google ruft in China Seiten zum Thema Menschenrechte nicht auf, sondern zeigt stattdessen Regierungsseiten an.

    Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat sich nach eigenen Angaben wiederholt um einen Dialog mit den kritisierten Unternehmen bemüht. Nachdem Reaktionen ausblieben, habe ROG sich nun an die Investoren gewandt. Die ethisch orientierten US-Firmen "Boston Common Asset Management" und "Domini Social Investment" hätten sich als erste verpflichtet, bei Anlagen in diesem Sektor in Zukunft zurückhaltend zu sein. Inzwischen haben 25 Firmen unterzeichnet; allerdings mit der Schweizer "Fondation Ethos" nur ein europäisches Unternehmen. ROG hofft nun, dass sich weitere Investoren, auch solche mit traditionellen Fonds, dieser Initiative anschließen.

    Am 08-11-2005

    Kein Anschluss

    Die in Deutschlands am meisten genutzte Internetsuchmaschine Google war in der Nacht zum Dienstag stundenlang nicht erreichbar. Wer die Adresse www.google.de in ein Browserfenster eingab, landete stattdessen auf den Seiten des Mindener Internetproviders Goneo. Die Umleitung war allerdings nicht das Werk von Hackern oder Webpiraten, die die Seite kapern wollten. Verantwortlich dafür war offenbar die mangelnde Aufmerksamkeit beim aktuellen Google-Provider.

    "Wir waren selber völlig baff", sagte Stefan Maicher vom Internetanbieter Goneo, der sich in der Nacht mit den Vorwürfen konfrontiert sah, die Google-Seite illegal in Beschlag genommen zu haben. Maicher hat für die Umleitung Tausender Internetnutzer nur eine Erklärung. Ein Kunde habe demnach bei Goneo die Adresse www.google.de bestellt. Dadurch werde automatisch ein Prozess in Gang gesetzt, bei dem der Domainverwalter Denic beim aktuellen Provider der Suchmaschine nachfragt, ob dem Umzug der Adresse zu Goneo stattgegeben wird. Der Provider, den Google derzeit nutzt, habe dem wiederholt nicht widersprochen, so dass der Umzug durchgeführt wurde.

    So gelangten Internetnutzer seit etwa 19.30 Uhr am Montagabend unter der Adresse www.google.de auf Seiten von Goneo, die Kunden zur Verfügung gestellt werden, die aktuell noch keine Inhalte hinterlegt haben. Erst in den frühen Morgenstunden seien die Nutzer wieder auf den richtigen Google-Seiten gelandet.

    Am 23-01-2007

    "Klimakiller"

    In Hamburg können CDU und Grüne gemeinsam weiterregieren. Mit großer Mehrheit sprach sich die Basis der Grün-Alternativen Liste (GAL) am späten Donnerstagabend (9. Oktober) auf einer Landesmitgliederversammlung für eine Fortsetzung der ersten schwarz-grünen Koalition auf Länderebene aus. Damit bestand das seit Anfang Mai regierende Bündnis seine erste große Zerreißprobe. Anlass war die Genehmigung des Steinkohle-Großkraftwerks Moorburg durch Grünen-Umweltsenatorin Anja Hajduk in der Vorwoche. In dieser Entscheidung hatte ein Teil der Mitglieder den Bruch eines der zentralen Wahlversprechen der GAL zur Bürgerschaftswahl gesehen und den Ausstieg aus der Koalition gefordert. Die Grünen hatte das Vattenfall-Kraftwerk jahrelang als "Klimakiller" gebrandmarkt.

    Auf dem Landesparteitag diskutierten rund 400 der insgesamt 1300 GAL-Mitglieder stundenlang zum Teil stark kontrovers über zwölf Anträge, durch die sich die Basis polarisiert hatte. So forderten Antragsteller aus den Hamburger Kreisverbänden Altona und Nord die Auflösung der schwarz-grünen Koalition. Auch die Nachwuchsorganisation Grüne Jugend sprach sich dafür aus. Dagegen plädierten die Landesspitze der GAL und der Kreisverband Bergedorf für den Verbleib im Regierungsbündnis.

    Hajduk sagte, das Votum der Mitgliederversammlung sei wichtig gewesen, um beurteilen zu können, wie man mit schwierigen Entscheidungen umgehen könne. "Das Ergebnis zeigt, dass wir imstande sind, nicht nur mal eine schwierige Entscheidung durchstehen zu wollen, sondern bei unserem Gestaltungsauftrag auch aufrecht erhalten zu können", betonte sie. Zur Frage, ob sie eine Zustimmung von fast 90 Prozent zur Fortsetzung von Schwarz-Grün erwartet habe, sagte die Senatorin: "Ich habe vorher nicht spekuliert, ich freue mich aber darüber."

    Zuvor hatte GAL-Landeschefin Katharina Fegebank gesagt, die Entscheidung zugunsten von Moorburg "hätte von jeder anderen Koalition genauso getroffen werden müssen". Wer jetzt ein Bündnis mit der SPD fordere, der verkenne, dass auch die Sozialdemokraten das Kohlekraftwerk juristisch nicht hätten verhindern können.

    Auf einer Informationsveranstaltung am Dienstag vergangener Woche hatte Hajduk ihre Entscheidung bereits vor etwa 250 Mitgliedern erläutert. Hajduk hatte den Bau des Steinkohlekraftwerks unter Auflagen genehmigt. Der Energiekonzern Vattenfall erwägt, gegen die Auflagen zu klagen.

    Grüne Jugend will Entschuldigung bei Wählern und andere Umweltprojekte

    Das Votum der Hamburger Grünen stößt bei der Grünen Jugend auf mäßige Kritik. Die Vorsitzende der Nachwuchsorganisation in Hamburg, Jennifer Broocks, nannte es am Freitag besonders fatal, dass sich die Grünen nicht bei ihren Wählern für die Fehleinschätzung, das umstrittene Kohlekraftwerk Moorburg verhindern zu können, entschuldigt hätten.

    Der Landesgeschäftsführer der Umweltorganisation, Manfred Braasch, forderte die GAL auf, die im Koalitionsvertrag fixierten Umweltprojekte voranzutreiben. "Sollten die Grünen nach der Moorburg-Pleite auch in den anderen wichtigen umweltpolitischen Feldern faule Kompromisse eingehen oder die Umsetzung verschleppen, ist ihre Glaubwürdigkeit endgültig am Boden", meint Braasch.

    CDU: Ein Dokument politischer Reife

    CDU-Landeschef Michael Freytag hatte das Votum vom Donnerstagabend noch in der Nacht begrüßt und die Entscheidung ein Dokument politischer Reife genannt. "Die GAL ist ein verlässlicher und vertragstreuer Koalitionspartner", hob Freytag hervor. Die CDU freue sich auf die Fortsetzung des Regierungsbündnisses.

    Am 10-10-2008

    Grundrechte-Report 2009

    Seit einem Jahr ist er zwar kein Bundesverfassungsrichter mehr. Doch die Autorität des ehemaligen Vizepräsidenten des höchsten deutschen Gerichts, Winfried Hassemer, scheint ungebrochen. Das gilt vor allem, wenn der 69-Jährige über sein Spezialgebiet, den Datenschutz, spricht - so wie am Montag (18. Mai) in Karlsruhe bei der Vorstellung des von neun Bürgerrechtsorganisationen erarbeiteten Grundrechte-Reports 2009. "Der Datenschutz war bis vor Kurzem im freien Fall, er war das ärmlichste Grundrecht", sagte Hassemer. "Ich dachte, dieses Grundrecht ist tot."

    Inzwischen aber sei er wieder "richtig happy", meinte der emeritierte Strafrechtsprofessor in der ihm eigenen lockeren und prägnanten Redeweise. "Denn insbesondere im Bereich des Datenschutzes erleben wir, dass ein schon fast tot geglaubtes Grundrecht neu an Bedeutung gewinnt, weil die Bürger durch die Überwachungsskandale in großen Unternehmen aufgeschreckt werden", sagte er mit Blick auf die Überwachungsaktionen gegen Mitarbeiter bei Lidl, Airbus, der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom.

    "Der Datenschutz ist nicht tot, er ist noch imstande, die Leute aufzuregen", konstatierte Hassemer, der von 1991 bis 1996 hessischer Datenschutzbeauftragter war.

    Hassemer: Die eigentliche Gefahr droht dem Datenschutz durch die Privatwirtschaft

    Er hoffe nun, "dass so etwas wie ein Gefühl für ein Grundrecht entsteht". Dabei sieht er den Schutz persönlicher Daten weniger durch staatliche Maßnahmen bedroht. "Die eigentliche Gefahr" drohe dem Datenschutz durch die Privatwirtschaft.

    Einen "Super-GAU" des Datenschutzes, also einen größten anzunehmenden Unfall sähe Hassemer dann gegeben, wenn nicht nur wenige Firmen, sondern die meisten oder "alle geachteten" Unternehmen "flächendeckend ihre Mitarbeiter überwachen".

    Hassemer mahnte generell zu einem sorgsameren Umgang mit den Grundrechten: "Wir beobachten in Gesetzgebung und Verwaltung einen allgemeinen Trend hin zu mehr Sicherheit und Prävention, der häufig zulasten der klassischen bürgerlichen Freiheiten geht."

    Und dann machte er deutlich, dass es ein "Grundrecht auf Sicherheit" trotz terroristischer Bedrohung nicht gibt, wobei er damit wohl auf Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zielte, der immer wieder Eingriffe in Freiheitsrechte der Bürger mit Sicherheitsinteressen des Staates gerechtfertigt hatte. "Das berühmte Grundrecht auf Sicherheit ist ein Geisterfahrer, dieses Grundrecht ist in die falsche Richtung unterwegs", betonte Hassemer kurz vor dem 60. Jubiläum des Grundgesetzes am 23. Mai.

    Hassemer wandte sich zudem gegen Tendenzen, zum Zweck der Verfolgung oder Verhütung von Terroranschlägen das Folterverbot des Grundgesetzes aufzuweichen. "Vor vergifteten Beweismitteln dürfen wir nicht die Augen verschließen. Wenn es belastbare Anzeichen gibt, dass Zeugenaussagen in ausländischen Gefängnissen unter Folter erzwungen wurden, dann muss ihre Verwendung sowohl deutschen Behörden als auch Gerichten strikt verboten sein", sagte er. Man würde "fremde Folter unterstützen", wenn man solche Aussagen abkaufen würde, betonte er.

    "Folter ist immer ein Verstoß gegen die Menschenwürde", sagte der ehemalige Gerichtsvizepräsident. Zudem seien die Ergebnisse einer Aussage in Folter "nicht verlässlich". Die deutsche Polizei habe außerdem ihre Ziele 60 Jahre lang erreicht, ohne zu foltern - warum sollte sie es jetzt also tun?

    Am 18-05-2009

    Vampirsaga mit Robert Pattinson und Kristen Stewart

    Die weltweit beliebte und äußerst erfolgreiche Vampirsaga „Twilight“ erlebt momentan einen weiteren Höhepunkt, denn seit kurzem ist im Internet ein brandneuer Trailer zum vierten Teil namens „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht“ zu sehen und die zahlreichen Fans flippen reihenweise aus.

    Das Video dauert gerade einmal knappe zwei Minuten, ist aber schon jetzt der Hit im Netz schlechthin, immerhin ist der Trailer auf Google und Twitter der momentan mit Abstand am meisten gesuchte Inhalt überhaupt!

    Der letzte Teil der bekannten „Twilight“-Reihe ist durch viel Romantik und Gefühle gekennzeichnet, geben sich die beiden Protagonisten Edward (Robert Pattinson) und Bella (Kristen Stewart) doch endlich das Ja-Wort und werden sogar Eltern. Der neue Film wurde allerdings in zwei Folgen aufgeteilt, da der vierte Teil sonst zu lang geworden wäre. In den Genuss des ersten Films kommen die deutschen Fans ab dem 24. November dieses Jahres. Dann heißt es allerdings erst einmal warten, denn der zweite Teil startet aller Voraussicht nach erst am 22. November 2012.

    Unter folgendem Link geht es direkt zu dem Trailer: http://youtu.be/sIpeBi6SG4A

    Am 06-06-2011

    <<Wunderliche Welten>>

    Gestern habe ich durch einen Film erfahren, dass Paris Hilton der am meisten gegoogelte Begriff ist. Da steht einem, dank Google, alles Wissen der Welt zur Verfügung und, wo treibt sich die Mehrheit herum?

    Paris Hilton

    Pornoseiten stehen auch groß im Kurs. Diese Tatsache habe ich schon einmal erwähnt, wie mir scheint. Wollen wir eigentlich kollektiv verblöden? Da sind wir schon auf einem guten Weg.

    Statt selber nachzudenken lassen wir uns durch die „marktschreierische“ Presse dazu verführen, informiert und dadurch uninformiert zu sein. Grelle Schlagzeilen sind der Hit!

    „Mann wirft Frau aus dem Fenster“: Bildzeitung. „Frau wirft Mann aus dem Fenster“: Schöner wohnen!

    Wir werden regelrecht zugedröhnt von Sensationsmeldungen, die, im Nachhinein, keinen weiter interessieren. Aufgebauscht am ersten Tag, „Schnee von gestern“ am zweiten.„Brot und Spiele“, die alten Römer wussten genau, wo es lang geht, das einfache Volk zufrieden zu halten.

    Lenke sie ab, damit sie nicht merken, „wie der Hase läuft“! Der Mensch an sich ist träge und bequem. Er hält alles aus, nur Veränderungen nicht, weil sie ihn aus seinem warmen Bett heraus treiben könnten. „Macht ihr mal!“ So ist die Einschätzung und wir stehen völlig perplex vor den Ergebnissen, zu denen unser „macht ihr mal“ geführt hat.

    Schlaftrunken reiben wir uns die Augen und erkennen unsere eigene Welt nicht mehr, weil wir uns nie gekümmert haben. Buddha heißt der Erwachte.

    Die Menschen im Süden Europas erwachen langsam, und es wäre fatal, wenn es schon zu spät sein sollte. Agieren anstatt reagieren wäre die Lösung.

    Wir haben alle die Verantwortung für das Leben! Und es ist hohe Zeit, dass wir sie annehmen.

    Am 17-07-2011

    <<Wunderliche Welten>>

    Mir fehlen allmählich die Worte, im wahrsten Sinne des Wortes, weil sich das Geschehen in Deutschland auf die oben genannten Themen beschränkt. Das Wetter verhält sich ebenso wie die Börse, denn auch dort folgt ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen.

    Wetter-Börse

    Wie viele Worte es für Regen gibt, ist mir erst in diesem Möchte-gern-Sommer aufgefallen Schauer, Landregen, Nieselregen, Platzregen, Dauerregen, strichweiser Regen, usw., usw., usw…

    Das schlägt auf das Gemüt der einfachen Leute.

    An der Börse jagt ein Tiefststand den anderen, was eher auf das Gemüt der oberen Zehntausend - sind es eigentlich noch so viele? -schlägt. Die Börse ist nervös und muss demnach beruhigt werde. Zeitweise wird der Handel ausgesetzt, um ein weiteres Absacken der Kurse zu verhindern.

    Eine Lösung, die ich mir bei zukünftigen Einkäufen ebenfalls aneignen werde. Habe ich zu wenig Geld dabei, setze ich den Handel einfach aus, schließe meine Geldbörse und ziehe frohgemut mit der Ware von dannen.

    Wie dem auch sei, ich spreche jeden Abend zwei Gebete. Das erste ist eine unmissverständliche Aufforderung an Petrus, der uns den Sommer bislang vorenthalten hat, und gefälligst dafür sorgen soll, dass er endlich kommt. Bei der Auswahl des Monats lasse ich ihm freie Wahl, von mir aus kann das Wetter im November oder Dezember zum Sonnenbaden einladen.

    Der Weihnachtsbaum wird kurzfristig durch eine Palme ersetzt und statt Glühwein gibt es gekühlte Cocktails.

    Das zweite Gebet ist ein Dankesgebet an den Schöpfer selbst. Ich danke Ihm aus vollem Herzen dafür, dass Er mich bislang mit Aktien verschont hat. Trotzdem habe ich jede Nacht Alpträume. Der erste handelt davon, dass es in Deutschland nie mehr einen Sommer geben wird, der zweite hat den Inhalt, ich besäße ein Aktienpaket.

    Der erste Traum stimmt traurig, der zweite macht mich hochnervös, wie die Börsen eben. Ich kann allen Anlegern nur mein herzlichstes Beileid aussprechen, weil das vorzeitige Ableben durch Herzrhythmusstörungen direkt bevor steht.

    Hat doch der Kursverlauf Ähnlichkeit mit einem EKG-Verlauf beim schwer angeschlagenen Herzen. Nulllinie bleibt Nulllinie und da steuern beide Verläufe unweigerlich hin. Ich weiß jetzt nicht welcher Verlauf den anderen einholen wird, tippe aber einmal auf das EKG.

    Dem hat sich nun auch der Temperaturverlauf der Sommermonate angeschlossen und es ist damit zu rechnen, dass sich auch dieser Verlauf auf null Grad Celsius einpendeln wird. Ein Re-Set auf allen Ebenen, wenn man so will.

    Wenn man jetzt noch den Stimmungsverlauf der Bürger dazu nimmt, steht das Ergebnis schon fest. In Abänderung eines alten Karnevalsschlagers aus Köln, müsste es nicht mehr „dreimal Null, ist Null, ist Null..“ heißen, sondern vier Mal Null, ist Null….

    Nun wohnt dem bei Null wieder Anfangen, eine gewisse Chance inne, wenn man aus Fehlern lernt. Das gilt für Börsenspekulanten ebenso wie für Petrus!

    Am 10-08-2011

    DIPLOMA Hochschule: Erfolg mit Online PR

    "Die klassischen Pressemitteilungen geraten immer mehr ins Abseits - die jungen Leute schlagen keine Tageszeitungen mehr auf", erklärte der Referent für Öffentlichkeitsarbeit an der DIPLOMA Hochschule, Dr. Joachim von Hein. "Online-Nachrichten dagegen würden gelesen, zunehmend auch von der älteren Generation". Seitdem die DIPLOMA ihre Pressemitteilungen nicht nur an Zeitungsredaktionen versende, sondern auch in Internetportalen einstelle, habe sich die Anzahl der Anfragen von Interessenten mehr als verdoppelt. Mit zwei Meldungen der Agentur ngo-online sei sie bei Google sogar für mehrere Wochen auf Seite eins gelandet. Dadurch konnten in drei Monaten über 100 neue Studentinnen und Studenten gewonnen werden.

    Der Erfolg von Texten ist planbar!

    Im Rahmen eines Kommunikations-Seminars am vergangenen Wochenende zeigte der Lehrbeauftragte Dr. von Hein die wichtigsten Bestandteile einer erfolgversprechenden Pressemitteilung auf. Gerade in Zeiten der direkten Kundenansprache über das Internet werde die konsequente Zielgruppenorientierung immer wichtiger. Damit rücke auch die Kunst der gelungenen Formulierung wieder in den Vordergrund.

    Eine Untersuchung von PR-Gateway hätte gezeigt, dass eine zielgerichtet getextete PR-Meldung innerhalb weniger Stunden mehrere tausend Mal unter Google zu finden sein könne. Von entscheidender Bedeutung sei es hierbei, die richtigen, am häufigsten benutzten Keywords einzusetzen.

    Über ein Like auf dem Video zum Thema "Optimierung für Suchmaschinen freuen wir uns!

    Je mehr Portale - desto größer die Verbreitung

    Die Technische Universität Ilmenau hätte in einer Studie festgestellt, dass die Verbreitung einer Information umso mehr gesteigert würde, wenn sie in möglichst viele Presseportale eingestellt werde. Dazu könnten auch die kostenfreien Portale genutzt werden, die sich weitgehend über Bannerwerbung finanzierten.

    Kostenpflichtige Presseportale würden die aufwändige Arbeit des Einstellens einer Online-Nachricht übernehmen. Nur selten gäbe es dort allerdings Formulierungshilfen durch gelernte Journalisten und Texter, wie beispielsweise bei der PR-Agentur Aufgesang aus Hannover.

    Der Journalistenberuf wandelt sich...

    Die Arbeit der schreibenden Zunft gewinne durch diese revolutionäre Veränderung der Nachrichtenübermittlung eine ganz neue Bedeutung und auch Verantwortung. Heute könne jeder Mensch seine Meinung einfach ins Netz stellen - ohne sich beispielsweise vor einer Zeitungsredaktion rechtfertigen zu müssen, erklärte der gelernte Journalist. Damit sei auch die Gefahr gestiegen, dass Lüge oder üble Nachrede über das Internet verbreitet werde.

    Freundliche Grüße

    Joachim von Hein - DIPLOMA Hochschule: Erfolg mit Online PR

    Am 23-06-2012

    Google Video und iGoogle müssen weichen

    Der US-amerikanische Suchmaschinen-Riese Google hat große Veränderungen in Bezug auf seine Dienste angekündigt. Man wolle sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren, so teilte der Konzern mit. Aus diesem Grund müssen solche Dienste wie etwa Google Video und iGoogle weichen.

    Für iGoogle sind die Tage gezählt

    Bei iGoogle handelt es sich um einen im Jahr 2005 gestarteten Dienst, mit dem sich Internetuser ihre persönliche Startseite im World Wide Web erstellen können. Dieser Dienst fand schnell Anklang und in Windeseile fanden sich unzählige Fans, die sich ihre eigene Startseite gestalteten. Da jedoch verschiedene Funktionen von iGoogle durch Android- und Chrome-Apps abgelöst wurden, soll iGoogle am 1. November 2013 der Stecker gezogen werden.

    iGoogle Fangemeinde protestiert

    Im GoogleWatchBlog wird aus gegebenem Anlass zum Protest aufgerufen, denn zahlreiche User sind gegen die Pläne von Google und die Einstellung von iGoogle. Deshalb fordert der Blog nun dazu auf, die iGoogle-Funktionen wieder mehr zu nutzen, damit Google es sich noch einmal anders überlegt und den Dienst weiterhin bestehen lässt.

    Google Video wird durch Youtube abgelöst

    Über Google Video war es einst möglich, eigene Videos ins Netz zu stellen. Doch seit Google den Videodienst YouTube aufgekauft hat, geht es mit Google Video zu Ende. So können beispielsweise seit 2009 keine neuen Videos mehr hochgeladen werden und am 20. August 2012 sollen sich die Tore schlussendlich für immer schließen. Bis zu diesem Tag haben User noch die Möglichkeit, ihre hochgeladenen Videos entweder zu löschen oder auf ihre Festplatte herunterzuladen.

    Noch viele weitere Dienste vor dem Aus

    Auch weitere Dienste sollen vor dem Aus stehen, wie etwa die Symbian Such-App, wofür Google seine User anhält, künftig doch auf die Browser-Suche zurückzugreifen. Auch der Suchservice Google Mini sowie die Chat-Anwendung Google Talk Chatback sollen eingestellt werden. Alternative Lösungen sollen Google Search Appliance, Google Site Search oder Google Commerce Search sowie Meebo darstellen.

    Am 09-07-2012

    Internetriese muss 22,5 Millionen US-Dollar zahlen

    Bereits im Februar war bekannt geworden, dass der Internetkonzern Google gegen den Datenschutz verstoßen hat und es ihm durch eine Hintertür gelungen war, die Daten von Safari-Nutzern auszukundschaften. Nun muss Google für diesen Verstoß eine Strafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar zahlen. Der Suchmaschinenriese akzeptierte diese Summe zwar, doch behauptet er noch immer, dass es sich lediglich um ein Versehen handle.

    Google sieht Fehlverhalten nicht ein!

    Die Nachrichtenagentur AP teilte nun mit, dass Google für den Verstoß gegen den Datenschutz eine Strafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 18,3 Millionen Euro) bezahlen muss. Google habe diese Rekordsumme in voller Höhe akzeptiert. Nun muss nur noch die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission dieser Einigung zustimmen. Kennt die FTC diesen Vergleich an, so wäre dies die höchste Strafe, die bisher von der Behörde verhängt wurde.

    Obwohl der Internetkonzern der Rekordstrafe zustimmte, wollte er dennoch kein Fehlverhalten einräumen. Google betonte zudem, dass die höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards zum Einsatz kommen und dass über den Browser Safari keine persönlichen Daten der Nutzer gesammelt wurden.

    Internetkonzern umging Datenschutz auf Google Play

    Im Februar dieses Jahres hatte das Wall Street Journal erstmals darüber berichtet, dass Google den Safari-Datenschutz umgangen hätte. Mit Hilfe eines Tricks sei es dem Unternehmen gelungen, so genannte Tracking-Cookies in das System einzuschmuggeln, die es ermöglichten die persönlichen Daten der Nutzer auszulesen, auch wenn dies durch die Einstellungen im Browser untersagt worden sei. Nachdem Google mit diesen Vorwürfen konfrontiert wurde, habe der Konzern dies unterlassen. Dennoch spricht der Suchmaschinenriese auch nach dem Urteil von einem Versehen. So habe der US-Konzern Apple im Jahr 2010 einige Einstellungen an seinem Browser Safari verändert. Diese Änderungen wären den Google-Ingenieuren allerdings nicht bekannt gewesen, weshalb die Nutzerdaten unbeabsichtigt weitergegeben wurden.

    Am 14-07-2012