umwelt

Berlin: ROBIN WOOD | Gutes Klima – Soziale Stadt – Stop A100

Pressemitteilung von ROBIN WOOD Berlin

Berlin - Robin Wood in AktionDie BaumbesetzerInnen gegen die geplante Verlängerung der Berliner Stadtautobahn A100 ziehen heute eine positive Zwischenbilanz ihrer bisherigen Aktivitäten und liefern einen Ausblick auf die kommenden Wochen. Dafür treffen sie sich heute Mittag um 12 Uhr gemeinsam mit UnterstützerInnen am Fuße der Protest-Pappel. Der Baum steht unweit der Kreuzung Grenzallee/Neuköllnische Allee, nahe dem S-Bahnhof Köllnische Heide. In der Nacht zum 3. Januar hatten unabhängige Aktive gemeinsam mit AktivistInnen von ROBIN WOOD den Baum auf der geplanten A100-Trasse von Neukölln nach Treptow besetzt – aus Protest gegen das überflüssige Projekt und eine autofixierte, klimaschädliche Verkehrspolitik. Sie fordern auch angesichts der sozialen Probleme in der Stadt keine öffentlichen Gelder für den Autobahnbau zu verschwenden, sondern in die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren.

Energie 2013 | Energie, Klimaschutz, und Atomausstieg am südlichen Oberrhein

Freiburg i.B. und trinationale Region

Energie-Klimaschutz-Atomausstieg und die Region Freiburg und die Region am südlichen Oberrhein.Der gemeinnützige Freiburger Umweltschutzverein ECOtrinova e.V., der in der Region am südlichen Oberrhein auch rheinüberschreitend tätig ist, sieht für 2013 eine Fülle von Aufgaben zu Energie und Umwelt auf die Region zukommen, d.h. auf ihre BewohnerInnen, Politik, Verwaltungen und Gewerbe. Die mit Abstand wichtigste Aufgabe der Region ist es, so Dr. Georg Löser, Umweltexperte und Vorsitzender von ECOtrinova, das Atomkraftwerk (AKW) Fessenheim / Rhein und die in Deutschland und der Schweiz benachbarten Atomkraftwerke wie Philippsburg/Rhein und Beznau, Gösgen, Mühleberg - alle an der Aare - sowie Leibstadt / Hochrhein früher als geplant, am besten sofort stillzulegen.

Strengere Vorschriften auch für Umweltgifte in Outdoorbekleidung

REACH wirkt – Auf Anfrage Auskunftspflicht für über hundert Stoffe

Für eine Vielzahl an Chemikalien gelten von nun an schärfere Vorschriften. Dies sieht die europäische Chemikalienverordnung REACH vor. Davon betroffen sind unter anderem wasser- und fettabweisende Stoffe wie vier perfluorierte Carbonsäuren (PFC). Wegen ihrer schädlichen Wirkung auf die Umwelt werden sie zu besonders besorgniserregenden Stoffen. Eingesetzt werden PFC auch in Outdoorkleidung. Verbraucherinnen und Verbraucher haben nun das Recht beim Händler über diese Stoffe Auskunft zu erlangen. Das trifft auch auf 50 weitere Chemikalien zu. Das Umweltbundesamt (UBA) ist maßgeblich an der Identifizierung solcher Stoffe beteiligt. Jochen Flasbarth: „Wenn die REACH-Verordnung konsequent angewendet wird, ist sie ein wirksames Instrument für den Umwelt- und Verbraucherschutz. Durch die bessere Regulierung der Chemikalien sparen wir eine Menge an Gesundheits- und Umweltkosten.“

Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Kritik der IPPNW

Fehlanzeige Katastrophenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz teilt die Kritik der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW am derzeit geltenden Katastrophenschutz bei einem AKW-Unfall. Das bestätigte eine Sprecherin des Instituts gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Eine Studie des Amtes war bereits im April diesen Jahres zu dem Schluss gekommen, dass der Katastrophenschutz in Deutschland bei einem Super-GAU versagen würde. Die Innenminister haben bisher keinerlei Konsequenzen gezogen. In Deutschland gingen Experten bislang davon aus, dass nur "über mehrere Stunden oder Tage" (Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit GRS: bis zu 50 Stunden) radioaktive Stoffe freigesetzt würden. Diese Annahme widerspricht den Erfahrungen aus den beiden großen nuklearen Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima.

Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Städten und Gemeinden in Europa

Bürgerbegehren auf europäischer Ebene

Der erste Schritt ist erfolgt: Das Volksbegehren für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in den Städten und Gemeinden in Europa ist bei der Europäischen Kommission eingereicht und registriert worden. Jetzt hat die Kommission zwei Monate Zeit, die formale Zulässigkeit zu prüfen. Anschließend kann schriftlich und online mit der Sammlung von Unterschriften begonnen werden. Wenn innerhalb eines Jahres mindestens eine Million Unterschriften aus sieben EU-Ländern zusammen kommen, muss die EU-Kommission das Thema aufgreifen, eine Lösung vorschlagen und gegebenenfalls gesetzgeberisch tätig werden. Der Vorschlag der Initiative: Wo in geschlossenen Ortschaften nichts anderes steht, gilt Tempo 30 - es sei denn, die Kommunen weisen für bestimmte Streckenabschnitte andere Geschwindigkeiten aus. Eine solche Regelung ist einfach, wirksam und kostengünstig. Schon lange belegen Erfahrungen mit Tempo-30-Zonen, dass die Zahl und Schwere von Unfällen deutlich abnehmen sowie Lärm- und Abgasbelastungen sinken. Der Verkehrsfluss sowie die Bedingungen fürs zu Fußgehen und Radfahren verbessern sich. Alle können angstfreier auf den Straßen unterwegs sein. Das soll mit einem EU-weit geltenden Tempo 30 in Städten und Gemeinden erreicht werden.

Wilfried Huismann - Schwarzbuch WWF sorgt für Aufregung

UMWELTBEWEGUNG - Alles im grünen Bereich?

wilfried huismann und die organisation wwfSeit jeher soll der Panda der Umweltorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) vor allem eines symbolisieren: die Liebe zur Natur. "Wir wollen der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben", so kann man es auf der offiziellen Internetseite des WWF Österreich lesen. Andere Umweltvereine glauben, dass diese Naturschutzorganisation, die zu den größten weltweit gehört, ihren Grundsatz in vielerlei Hinsicht aus den Augen verloren hat. Sie werfen dem WWF schon seit längerem eine zu große Nähe zu mächtigen Industrieunternehmen vor. Enge Kooperationen mit Firmen wie Coca-Cola, Nokia oder Shell seien absolut inakzeptabel. Laut WWF arbeite man nur mit diesen Firmen zusammen, um sie zum Umdenken zu bewegen und stets an die ökologischen Aspekte zu erinnern. So sitzt der WWF mit großen Agrarkonzernen, wie auch Monsanto, am Round Table for Responsable Soy (zu Deutsch: Runder Tisch für verantwortungsbewusste Soja). Den Unternehmen kann dies aber nur recht sein, denn schließlich bekommen sie durch die Zusammenarbeit ein "grünes Image". Dafür ist man dann durchaus auch bereit, einige Spendengelder fließen zu lassen, die der WWF dankend entgegennimmt.

Bremen - Der Gärtnerhof Oldendorf

Solidarische Landwirtschaft

Gärtnerhof Oldendorf in der Nähe von Bremen Der Gärtnerhof Oldendorf, 40 km nördlich von Bremen, kann gut 200 Verbraucher nach dem Modell der gemeinschaftsgetragenen Höfe mit regionalem Biogemüse versorgen. Und das über das ganze Jahr hindurch mit Gemüsesorten, wie sie auch in natürlicher Fruchtfolge heranwachsen. Solidarische Landwirtschaft bedeutet, dass die Gärtner oder Landwirte mit festgelegten Etats wirtschaften können, die durch Geldbeträge der dem Hof zugehörigen Verbraucher gesichert werden. Diese Verbraucher erhalten im Gegenzug nicht allein Gemüse, Obst oder Eier geliefert, sondern können auch bei der Anbauplanung mit entscheiden. Dieses Modell ermöglicht also Planungssicherheit für den Bauern und zugleich für die Verbraucher günstige Preise bei dem Erwerb von Lebensmitteln garantiert höchster biologischer Qualität. In den USA feiert diese solidarische Landwirtschaft bereits große Erfolge. Über 4.500 Höfe wirtschaften dort auf diese Weise. Auch in Deutschland gibt es bereits 24 Projekte, an denen sich knapp 5.000 Menschen beteiligen.

Schwarz-Gelb stimmt gegen stärkere Kleegras-Verwendung in Biogasanlagen

Infobrief 14/12

 Biogasanlagen und die Stromvergütungg. Hans-Josef Fell Aufgrund der auch durch die Biogaserzeugung getriebenen, massiven Zunahmen des Maisanbaus in vielen Regionen Deutschlands gerät Biogas zunehmend in die Kritik. Da Biogas aber als zeitlich flexibel verfügbarer Energieträger ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Energiewende ist, muss die berechtigte Kritik aufgegriffen und Fehlentwicklungen wirksam begegnet werden. Die Verwendung von Klee- und Luzernegras in Biogasanlagen stellt dabei eine sinnvolle und nachhaltige Alternative dar. Die schwarz-gelbe Mehrheit im Umweltausschuss hat am Mittwoch jedoch einen Grünen Antrag abgelehnt die Biomasseverordnung dahingehend zu ändern, dass Kleegras und Luzernegras generell und nicht nur als Zwischenfrucht auf Ackerstandorten in die Einsatzstoffvergütungsklasse II aufgenommen werden. Damit hat Schwarz-Gelb die Chance verpasst Teile des Maisanbaus durch Klee- und Luzernegras zu ersetzen und ein klares ökologisches Signal in Richtung Bioenergien zu setzen. Die nächste Aussaat kann durch das Ablehnen im Umweltausschuss nun nicht mehr erreicht werden.

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft

Es iwr immer mehr auch die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft vom Verbraucher gefordert. Häufig wissen Verbraucher nicht, wo sie ökologisch angebaute Lebensmittel aus der Region beziehen können und ob diese dann auch nachhaltig und nach ökologischen Standards angebaut wurden. Deshalb schließen sich immer häufiger Konsumenten mit Bauernhöfen zusammen. Die Initiative „Solidarische Landwirtschaft“ organisiert und begleitet solche Zusammenschlüsse. Die Mitglieder solcher Höfe, Landwirte wie Genossenschaftler, sind in alle wichtigen Entscheidungen des Hofes eingebunden. Die sichert die Qualitätskontrolle und stärkt zudem durch eine hohe Transparenz zudem das Vertrauensverhältnis zwischen Landwirt und Verbraucher. Häufig haben die Konsumenten sogar die Möglichkeit, freiwillig auf den Häfen mitzuarbeiten. Viele dieser Angebote richten sich insbesondere an Kinder und Ruheständler. Gerade Menschen aus der Stadt wird so nicht nur ein Gemeinschaftserlebnis geboten, sondern auch die Chance, mehr über Bodenpflege, landwirtschaftlichem Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln zu lernen.

Schwarzbuch WWF - dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda

Kampf dem grünen Wischiwaschi

Raffgier überall. Auch der WWF scheint, wie das Schwarzbuch WWF beschreibt, nicht koscher «Wir wollen keinen Wischiwaschi-Umweltschutz», sagt Thomas Vellacott, der neue CEO des WWF Schweiz, mit 260'00 Mitgliedern die grösste Umweltorganisation des Landes. Ob der neue Chef, früher Berater bei McKinsey und zuletzt für die Beziehungen zwischen WWF und Wirtschaft zuständig, der richtige Mann ist, das Steuer herumzureissen, wird sich weisen. Mit «Wischiwaschi» wird er auf jeden Fall zu tun haben, genauer gesagt mit «Greenwashing». Das wirft nämlich der mehrfach preisgekrönte deutsche Filmer und Autor Wilfried Huismann in seinem viel beachteten Film «Der Pakt mit dem Panda» und seit kurzem im «Schwarzbuch WWF» der weltweit grössten Umweltorganisation vor. Um die Zusammenarbeit mit den Multis zu fördern, hat der WWF runde Tische ins Leben gerufen, in denen Industrie und WWF privat Nachhaltigkeitsstandards definieren und die entsprechenden Produkte mit einem Label versehen.

Europa: Euro | Griechenland >>Wir sind in der Krise<<

Ökokratie - Wir wählen die Falschen

in einer Wahl haben wir die chance die euro krise und die umwelt probleme in die richtige richtung zu lenken Viele Menschen haben längst erkannt, dass dieses „Weiter so“ kein Szenario der Freiheit ist, sondern eines des Zwangs: Jede einzelne Tonne Kohlendioxid und jede ausgestorbene Pflanzenart rauben uns Entwicklungschancen. Unsere ökologische aber auch wirtschaftliche und politischen Bewegungsfreiheit wird beim Business as usual immer enger. Es ist wie bei der Schuldenkrise. Nur dass man dort die Möglichkeit hätte, seine Schulden einfach nicht mehr zu begleichen. Unsere bisherige Bewirtschaftung der Welt zwingt uns dagegen, Ideen zur Sicherung des allgemeinen Überlebens zu entwickeln. Hier könnte der Verzicht, politisch zu gestalten auch bedeuten, dies als neuen Begriff für Freiheit zu deuten. Nämlich Freiheit von den Zwängen fossiler Energien, fossilen und ökologischen Schulden, von nationalen und internationalen Konflikten und auch Freiheit der Menschen, die irgendwo anders leben oder noch geboren werden sollen. Der Verzicht, politisch zu gestalten ist kein Verzicht auf Politik, sondern Verzicht auf Zwänge, die ein „immer weiter“ fordern und uns in enge Gefängnisse sperren.

Vom Auto zum Elektroauto | der Deutschen liebstes Kind

Maut für den Fortschritt

Oldtimer Als am 27. September 1908 im Ford-Werk in Detroit der erste Ford Model T vom Fließband rumpelte und polterte – verklärend wird meistens lief oder rollte gesagt – leitete Ford die Massenmotorisierung der Welt ein. Heute weiß man, dass es gar nicht so selbstverständlich war, dass Henry Ford seine Autos mit einem Benzinmotor ausstattete. Noch um 1900 dominierte der Elektromotor als Autoantrieb, an zweiter Stelle stand die Dampfmaschine. Das erste Auto, dass 1899 die 100 km/h-Marke überschritt, wurde von einem Elektromotor angetrieben. Zudem waren Elektroautos leichter zu bedienen, leiser und zuverlässiger. Benziner mussten mit einer Kurbel angeworfen werden, waren laut, wenn sie dann endlich liefen und sie waren pannenanfälliger. Und wie auf historischen Fotos und Filmaufnahmen zu sehen ist, hatten die meistens männlichen Fahrer schmutzige aber glückliche Gesichter. Daran hätte auch eine Maut nichts geändert. Und genau das, so der Historiker Christoph Maria Merki von der Universität Bern, war der Vorteil dieser Motoren. Sie hinterließen glückliche, schmutzige Jungs. Heute machen wir uns eher lustig über sie, wenn wir in alten Filmen sehen, wie ihre Gesichter schmutzig wurden, wie ihnen die Kurbel aus der Hand flog und wie ihre Hosennähte platzten. Haben wir uns denn geändert?

Physiker sind der unsterblichen Seele auf der Spur

Physik und Transzendenz

Physik Menschen mit Nahtoderlebnissen berichten von rätselhaften Phänomenen – häufig von einem Tunnel, an dessen Ende Licht erstrahlt. Auch einige Naturwissenschaftler sind von der Existenz einer Seele überzeugt. Sie gehen davon aus, dass das unsterbliche Bewusstsein genauso wie Raum, Zeit, Materie und Energie ein Grundelement der Welt ist.

Physiker behaupten: „Wir sind auf subtile Weise mit jedem Punkt des Universums verknüpft“

Die Quantenphysik der Unsterblichkeit

Quantenphysik Moderne Physiker stellen das bisherige Weltbild auf den Kopf. So gilt es neuerdings als wahrscheinlich, dass seit dem Urknall vor 13.7 Milliarden Jahre große Teile des Kosmos miteinander verschränkt sind und auf subtile Weise miteinander kommunizieren. Mehr noch: Wir alle sind aktive Teilnehmer dieses im sprichwörtlichen Sinne „universalen Dialogs“.

Gas-Leck auf Total-Plattform - Flammen in der Nordsee

Gasunfall vor schottischer Küste

passend zum Beitrag Der Unfall auf der Gasförderplattform Elgin in der Nordsee, östlich von Aberdeen, nimmt ein immer bedrohlicheres Ausmaß an. Der Betreiber Total hat seine 268 Arbeiter von der Plattform evakuiert. Auch Shell hat damit begonnen, Arbeiter von den naheliegenden Förderplattformen in Sicherheit zu bringen. Die Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft. Der WWF schlägt seinerseits Alarm, dass das Ökosystem der Nordsee durch das Austreten von Schwefelwasserstoff getränktem Gas, Kohlenwasserstoffen (Co2) und Kondensaten empfindlich gestört werden könnte. Dieser, wie auch der Vorfall der Ölförderplattform Gannet Alpha im Sommer 2011, zeigten, dass die rund 400 Förderanlagen allein im britischen und norwegischen Sektor technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand und damit stark gefährdet seien, ähnliche Vorfälle zu provozieren. Hysterie oder eine ernst zu nehmende Gefahr?

Volkswagen: Das Beispiel für die CSR-Lüge

VW - Die dunkle Macht

Volkswagen - mehr Schein als sein. Oliver Rückmann über die CSR Lügen VW entpuppt sich als einer der skrupellosen Greenwashing-Vertreter der deutschen Großindustrie. Nicht nur die Greenpeace-Kampagne, die den CO2-Ausstoß eines der größten Autobauer der Welt als die "dunkle Seite" in Anlehnung an Star Wars brandmarkt, steht hierfür Zeuge. Auch die Rückständigkeit in der Elektromobilität und die generelle Konzernpolitik zeigen deutlich, wie wenig sich hinter dem nach Außen getragenen Engagement für Klima und Umwelt verbirgt. Aber ist es wirklich realistisch, von einem auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Konzern zu erwarten, dass er auf satte Gewinne freiwillig verzichtet, um der Menschheit und unserem Planeten etwas Gutes zu tun?

Naturschutz: SPD bricht Wahlversprechen

Dortmunder Osten

Die SPD hat im AUSWI entgegen ihrer früheren Wahlversprechen abgelehnt, im Norden Wickedes ein interkommunales Naturschutzgebiet auszuweisen. Die Fraktion DIE LINKE hatte im Umweltausschuss der Stadt beantragt, dass der Ausschuss sich zur Entwicklung eines interkommunalen Naturschutzgebietes unter Einbeziehung des Wickeder Ostholzes, des Pleckenbrinksees und des Kamener Waldes am Nordufer des Pleckenbrinksees bekennen solle.

BUND reicht Untätigkeitsklage gegen Landratsamt Nordsachsen ein

Landrat Czupalla überfordert – Wann nimmt er seinen Hut?

Nach der rechtswidrigen Genehmigung der Schweinemastanlage Klitzschen geht der BUND Sachsen e.V. in Widerspruch und erhält vom Landratsamt einen Kostenbescheid über rund 25.000 Euro, 50% mehr als den Antragsteller der Schweinemastanlage das gesamte Genehmigungsverfahren gekostet hat. Für den Landesvorsitzenden Hans-Udo Weiland bedeutet das eine Kriegserklärung, die offensichtlich das Ziel hat, den BUND finanziell zu ruinieren und von weiterer fachlicher Kritik an der aus Sicht des BUND gesetzeswidrigen Genehmigungspraxis abzuhalten.

Gentechnik - Seilschaften | Monsanto

Terrorismusphrasen und Nazivergleiche

Umfangreiche Feldbefreiungen, auch im gut bewachten Herz der deutschen Gentechnik- Seilschaften, fortwährend schlechte Umfragewerte und immer neue Enthüllungen von Betrügereien über Fälschungen und Schlampereien bis zu Verstößen gegen Sicherheitsauflagen machen der Gentechniklobby offenbar schwer zu schaffen. Laut denken immer mehr Firmen und ProtagonistInnen über den Umzug in gentechnikfreundlichere Staaten (so jedenfalls die Hoffnung) nach - in ständigem Wechsel mit Durchhalteparolen aller Art.

Alternative zur Atomkraft

Dreckige Kohle aus dem Klimafonds

Schwarz-Gelb will jährlich 5 Prozent des Klimafonds zur Subventionierung für fossile Kraftwerksneubauten Kraftwerke ausgeben - darunter auch Kohlekraftwerk. Der Klimafonds in Höhe von drei Milliarden Euro wurde eigentlich eingesetzt, um die Forschung für Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und energetischer Gebäudesanierung zu fördern. Schwarz-Gelb fördert mit Klimaschutzgeldern CO2-Schleudern. Das ist ein klarer Missbrauch der Gelder. Neue Kohlekraftwerke können mit bis zu einigen hundert Millionen Euro gefördert werden, bis maximal 15 Prozent der Investitionssumme.