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Abstrakte, Moderne Kunst oder einfach nur Krempel?

Einblick in nennenswerte Kunst und Malerei

Ria von Sypo liefert einen Überblick über Kunstepochen und nennenswerte Malerei140 Millionen Dollar! Wofür? Gingen sie an Immobilien, an Ländereien oder an Schiffe und Flugzeuge? Nein, an Pollacks Gemälde mit dem Titel „Nr.5“. Eine Vermutung flüstert, dass für „Die Kartenspieler“ (1892-96) von Cézannes sogar 275 Millionen US$ bezahlt wurden. „Woman III“, von de Kooning wird mit 137,5 Millionen US$ aufgerufen, „Adele“, von Munch ist 137,5 Millionen US$ teuer, „Der Schrei“ von Klimt wechselte für 119,9 Millionen US$ den Besitzer. Die Liste ist lang. Wahnsinn, Besessenheit oder Sucht? Was treibt vermögende Kunstliebhaber und Bewunderer zu solchen Summen? Warum investieren sie gerade in Kunst? Egal ob gegenständlich, abstrakt, modern oder naiv - jedes Kunstwerk ist subjektiv, also weder reales Abbild noch pure Unterhaltung. Immer gilt es als Ausdrucksform von Gefühlen und Vernunft, von Wissen und Phantasie, geprägt von Philosophien und Kulturen, stets in Verbindung mit Fertigkeiten und Mechanismen. Die Jahrhunderte gebaren verschiedenste Stilrichtungen und mit ihnen auch ihre unterschiedlichsten Anhänger. Glücklicherweise liegt Kunst im Auge des Betrachters und somit bleibt die Diskussion spannend.

Dirk C. Fleck - DIE VIERTE MACHT

Interview mit Dirk C. Fleck

Dirk C. Fleck beschreibt im Buch  DIE VIERTE MACHT"Öko-Papst der ersten Stunde" - "Mahner in der Wüste" - es gibt manche Bezeichnung, die man Dirk C. Fleck zu Teil werden lassen könnte. Ähnlich den Rufen der Kassandra, die da vor drohendem Unheil warnt jedoch scheint auch seinen vorausschauenden Schriften über die Jahre viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt zu werden. Zwar ehrte die taz den gestandenen Journalisten bereits nach Erscheinen von "Palmers Krieg" 1992 mit der Bezeichnung "Vater des deutschen Ökothrillers" und der Hessische Rundfunk sagt zum 1994 mit dem Deutschen Science-Fiction Preis ausgezeichneten Buch "Go! - die Ökodiktatur", dass diese beklemmende Zukunftsvision mit jedem Jahr erschreckend aktueller wird - dennoch scheint sein immer wieder am Puls der Zeit fühlendes Werk eher marginalisiert zu sein. So bietet auch sein zuletzt erschienenes Buch "Die vierte Macht" viel Zündstoff für feurige Debatten über den Status Quo Vadis nicht nur Deutschlands und seiner Medienlandschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts - dennoch scheint auch diese breite Diskussion ausgerechnet dort, bei den mächtigen "Mainstreammedien", derzeit auszubleiben. Man scheint sich da sehr schwer zu tun - nicht nur in Deutschland, im Erbe der Aufklärung uns alle betreffende Probleme in ihrer Vielseitigkeit zu erörtern und auch Lösungsstrategien zu entwickeln. Enthalten die Warnungen vor drohendem Unheil zu viel lähmenden Schrecken oder - warum werden die Stimmen der vielen, die da in diesen Tagen in den Fußstapfen von Karl Kraus und Kurt Tucholsky unterwegs sind so spät wahr genommen? Im Moment des Ausrufs der Warnung durch die Figur aus der griechischen Mythologie ist das Kind ja in der Regel noch auf dem Weg zum Brunnen - warum jedoch nehmen viele Menschen erst die drohende Gefahr wahr, wenn das Kind schon kurz vor dem Ertrinken ist?

Sex in den Medien: Ex-Model vollzieht Wandel

Silicon und Erfolg

Das frühere französische Model Laetitia Casta beklagt laut Frankfurt Rundschau, dass das Thema Sex so inflationär verwendet wird. Früher, so das Topmodel, habe man sich bereits beim Anblick eines nackten Busens echauffiert. Heute dominiere Sex die gesamte westliche Geslleschaft. Sie selbst hat mit ihrer Freizügigkeit für viel Furore gesorgt. Fast durchsichtige Kleider, viel Haut und Dessous waren ihre Domäne. Ende 2010 erst ging eine Ausstellung mit Aktfotos der Französin zu Ende. Was Casta letztlich dazu bewogen hat und ob sie wirklich eine innere Wandlung vollzogen oder einfach nur eine in diesem Fall wörtliche neue Rolle gefunden hat, bleibt unbeantwortet. Die Geschichte einer wundersamen und höchst notwendigen Wandlung oder ein weiteres Beispiel für kognitive Dissonaz?

GEZ Gebühren | ARD und ZDF im Defizit

Bei ARD und ZDF muss sich etwas ändern

ZDF und alle ARD-Sender haben für das laufende Jahr Defizite angekündigt. Das ZDF geht von einem Minus von gut 75 Millionen Euro aus, der WDR von knapp 54 Millionen, der Bayerische Rundfunk von 37 Millionen; beim SWR sind es 30 Millionen Euro. Hauptursache sind laut Senderangaben vor allem Mehrausgaben, die durch die Übertragungen der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele entstehen. Müsste also nicht die Rundfunkgebühr erhöht werden?

Rundfunkgebührenbefreiung für Geringverdiener

Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von Geringverdiener

Acht Jahre, nachdem sich die Ministerpräsidenten darauf geeinigt, sieben Jahre, nachdem es die Landtage beschlossen hatten und sieben Jahre, in denen die Landesrundfunkanstalten es trotz aller Kritik anders praktiziertet, stellt das Bundesverfassungsgericht fest: Wer nur knapp über dem Existenzminimum lebt, den darf die Rundfunkgebühr nicht unter das Existenzminimum drücken. Die Öffentlich-Rechtlichen hatten ursprünglich immer die volle Gebühr erhoben, sobald ein Teilnehmer die Einkommensgrenze auch nur gering überschritten hatte.

Patrick Süskind | Parfum nicht der Duft der Liebe

Eine außergewöhnliche, wahre Geschichte

Patrick Süskind und seine Geschichte Eine Verkettung von unglaublichen Ereignissen führte mich zu den Anthropinen, entdeckt erforscht und patentiert von Prof. Dr. med. Gustav Jaeger (1832-1917) an der Uni Hohenheim, den homöopathischen Kügelchen aus Menschenhaaren, und dem damit verbundenen Beweis der Wirkungsweise der Homöopathie anhand hoch verdünnter Duftstoffe. Hier an dieser Stelle soll jedoch die Geschichte hinter der Buch-Geschichte erläutert werden:

CSU Bundesinnenminister Friedrich hofiert Rechtspopulisten

Bundesinnenminister Friedrich hofiert Rechtspopulisten

Der CSU-Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hofiert islamophobe und rechtspopulistische Gruppen in Deutschland. Nach dem Attentat des Rechtspopulisten Breivik in Oslo , der jahrelang der Fortschrittspartei Norwegens angehört hatte, verbietet sich eine offene Unterstützung von rechtspopulistischen Gruppen in Deutschland und insbesondere der Bundesinnenminister als Hüter der Verfassung und Chef der Polizei darf sich an einem solchen rechtsradikalen Bündnis nicht beteiligen.

Mark Benecke: Der Madendoktor klärt auf

Vampire unter uns – Twilight Reality

Der Madendoktor Dr. Makr Benecke - Marky Mark im Gespräch mit Petra Klages Dr. Mark Benecke, schlicht auch Marky Mark genannt, liebt Donald Duck Hefte, Batman, bizarre Magazine, aber auch Zeitschriften, wie „Der Kriminalist“. Mann und Frau kennt ihn natürlich aus zahlreichen Dokumentationen, aber auch aus Serien wie zum Beispiel „Medical Detectives“ oder „Autopsie“. Er schreibt spannende und außergewöhnliche Bücher und ist außerdem Chef der: „Transylvanian Society“. Er scheint ein Multi-Talent zu sein – nein – er ist es! Vielseitig – nicht einseitig - das ist ungewöhnlich für einen Doktor der Biologie, der als angesehener Kriminalbiologe weltweit agiert. Vielleicht wird Wissenschaft nun neu geschrieben – Marky Mark könnte auch akademischen Kreisen, die oft unter scheinbarer Leblosigkeit und dem deutlichen Verlust von Individualität leiden - etwas Leben einhauchen.

Medien rüsten gegen Kriegs-Kritikerin Käßmann

Rudeljournalismus

Es ist für die kampferprobten Massenmedien ein gefundenes Fressen: Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer von der Polizei gestoppt worden. Eine Verfehlung, die niemand gut heißen würde, Käßmann selbst sprach von einem "schlimmen Fehler". Als erstes schlug Springers "Bild-Zeitung" zu, in kürzester Zeit gab es viele hundert Medienberichte. Käßmann ist eine Person des öffentlichen Interesses und muss es sich grundsätzlich gefallen lassen, dass über Verfehlungen berichtet wird. Aber möglicherweise war nicht der Alkohol am Steuer der "schlimme Fehler", der jetzt all die vielen Medien aktiviert.

Hetzjagd auf Inder in Mügeln soll laut Zeugen von Deutschen ausgegangen sein

Bürgermeister Deuse bezweifelt Mediendarstellung

Die gewalttätigen Ausschreitungen gegen acht Inder vor knapp zwei Wochen bei einem Stadtfest in Mügeln gingen laut einem Zeitungsbericht von einer Gruppe von Deutschen aus. Zwei deutsche Augenzeugen schilderten der "Berliner Zeitung", dass die Inder in der Tatnacht das Festzelt zunächst verlassen hätten, nachdem sie dort bedroht worden seien. Anschließend seien sie vor dem Zelt auf eine große Gruppe Deutscher getroffen, die unmittelbar angefangen hätten, auf sie einzuprügeln. Die Inder seien auch mit Flaschen und Pfefferspray attackiert worden. Der Bürgermeister von Mügeln, Gotthard Deuse (FDP), bezweifelt hingegen die Darstellung in vielen Medien.

Bertelsmann plant gemeinsam mit US-Banken Beteiligungen an Medienunternehmen

7 Milliarden Euro

Der Bertelsmann-Konzern plant gemeinsam mit der US-amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley und der Citygroup Private Equity einen Beteiligungsfonds mit Sitz in Luxemburg. Ziel sei es, künftig größere Aquisitionen im Medienbereich tätigen zu können, verkündete der Vorstandschef, Gunter Thielen, am vergangenen Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz. Das Investitionsvolumen soll rund eine Milliarde Euro betragen, wovon 500 Millionen Euro der Bertelsmann-Konzern über 4 Jahre beisteuert und je 250 Millionen die Morgan Stanley Investmentbank und Citygroup leisten. Damit können, so Finanzvorstand Thomas Rabe, Finanzbeteiligungen in Unternehmen der Medienbranche realisiert werden. Das erste Objekt, das realisiert wird, könnte die Lehrbuch-Sparte des kanadischen Fachverlags Thomson sei, dessen Kaufpreis rund 4 Milliarden Euro betragen soll. Ab dem Jahr 2008 soll nach Auskunft von Thielen jährlich eine Summe von zwischen 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro für Investitionsobjekte bereit stehen, damit sollen bis zum Jahr 2010 Investitionen von 7 Milliarden Euro vorgenommen werden können.

Chef von Berger Wild macht vor Gericht keine Angaben

"Durch die Presse aufgepeitscht"

Zu Beginn des Fleischskandalprozesses um den einstmals größten Wildbetrieb Europas, Berger Wild, hat der angeklagte Firmenchef vor dem Landgericht Landshut keine Angaben gemacht. Sein Mandant Karl Heinz Berger wolle sich zu der Anklage nicht äußern, sagte Verteidiger Hartmut Finger am Donnerstag nach Verlesung der Anklageschrift. Zugleich beantragte der Anwalt die Einstellung des Verfahrens. "Der so genannte Skandal wurde durch die Presse und Politik aufgepeitscht", argumentierte er.

"Medien entscheiden nicht über Mandatsverzicht"

Verfassungsordnung

Mit einer harrschen Kritik an den Medien reagierte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) auf die heftige Kritik an der Doppelfunktion des CDU-Politikers Norbert Röttgen als Abgeordneter des Deutschen Bundestages und künftiger Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Die ehemaligen BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel und Michael Rogowski hatten zuvor einen "Offenen Brief" in der "Bild"-Zeitung abdrucken lassen. Darin fordern sie BDI-Chef Jürgen Thumann auf, Röttgen zum Verzicht auf sein Bundestagsmandat zu bewegen. Unter anderem hatte auch die Vizepräsidentin des Bundestages, Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Röttgen aufgefordert, sein Abgeordnetenmandat niederzulegen. Bundestagspräsident Lammert sagte dazu, ein gewählter Parlamentarier könne nur selbst auf sein Mandat verzichten. "Über die vorzeitige Niederlegung eines Mandats haben nach unserer Verfassungsordnung weder das Präsidium des Deutschen Bundestages noch die Fraktions- oder Parteiführungen und auch nicht die Medien zu entscheiden." Lammert ist sonst nicht bekannt dafür, Parlamentarier vor den Zwängen der Fraktionsführungen oder der Industrie zu schützen.

Politiker und Medien wollen das Grundgesetz ändern

Analyse

In den vergangenen Jahrzehnten wurde seitens der Politik regelmäßig darauf verwiesen, man müsse die "freiheitlich-demokratische Grundordnung" verteidigen. Auf das Grundgesetz war man stolz und hielt es - natürlich - für "die beste" aller Verfassungen. Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts waren sakrosankt - nach einem Spruch aus Karlsruhe verstummte im Regelfall die Diskussion, die Verfassungsrichter hatten auf Basis des Grundgesetzes eine Entscheidung getroffen. Der Umgang mit der deutschen Verfassung hat sich verändert. Im Zuge der Änderung einfacher Gesetze wird regelmäßig und wie selbstverständlich auch das Grundgesetz geändert. Und nach Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, wird häufig postwendend - und mit massiver Unterstützung vieler Medien - eine Grundgesetzänderung gefordert. Am Mittwoch gab das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung bekannt, wonach die Bundeswehr ein von Selbstmordattentätern entführtes Passagierflugzeug auch im äußersten Notfall nicht abschießen darf. Sofort - und auch schon im Vorfeld der Entscheidung - wurden Stimmen laut, das Grundgesetz zu ändern.

Schleichwerbung ist auch online verboten

Urteil gegen BILD.T-Online.de

Auch Werbung in Online-Medien muss klar erkennbar und vom redaktionellen Inhalt eindeutig getrennt sein. Eine irreführende Vermischung mit redaktionellen Beiträgen ist wettbewerbswidrig. Vor dem Landgericht Berlin setzte sich damit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen BILD.T-Online.de - die Internet-Ausgabe der Bild-Zeitung - durch. Die Verbraucherschützer hatten dem Gemeinschaftsunternehmen von Bild und T-Online Schleichwerbung vorgeworfen. BILD.T-Online.de hatte bezahlte Texte über ein Auto nicht als Anzeige gekennzeichnet. Auch von der Aufmachung her glich die Werbung redaktionellen Inhalten.

Schröder kritisiert Medienberichterstattung zur Wahl

Gesenkter Daumen der Medien

Das Politikmagazin "Cicero" konfrontierte Bundeskanzler Gerhard Schröder mit der Frage, was er zu "all den nach unten gesenkten Daumen in der Medien" sage. Schröder griff in dem am Dienstag veröffentlichten Interview das Wort vom "Abgesang" auf, den er jetzt überall lese. Wahlkämpferisch sagte er, er glaube nicht an diesen Abgesang. "Wenn ich draußen bin, habe ich einen ganz anderen Eindruck." Zwei Drittel der Wähler seien noch nicht entschieden. Schröder setzte seine Kritik an den mächtigen Medien fort: Er beklagte eine "Verwilderung der Sitten" in den Medien. Es gebe dort "kaum noch eine differenzierte Wahrnehmung" und hält auch Absprachen zwischen den Medienkonzernen für möglich: "Wieweit das abgesprochen ist, vermag ich nicht zu beurteilen."

Jugendliche lernen in Berlin gute Fotos zu machen

"Medien selber machen"

Gute Fotos für die eigene Zeitung machen - das lernen Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Foto-Seminar der Reihe "Medien selber machen" vom 20. bis 22. Mai in Berlin. Noch bis nächsten Freitag ist die Anmeldung möglich. Ob für Schülerzeitung oder Tierfreundmagazin - ein gutes Motiv muss man immer finden. Wie das gehen kann und wie es dann richtig festgehalten wird, darum dreht sich das Seminar "Digitale Fotografie". Gemeinsam beschäftigt sich die Gruppe mit den Unterschieden zwischen Digital- und normaler Kamera, der Geschichte der Fotografie und Recherchetechniken um das passende Motiv aufzustöbern.

Gesetzliche Neuregelungen ab dem 1. April 2005

Rundfunkgebühren und anderes

Laut Staatsvertrag werden monatlich 17,03 Euro Rundfunkgebühren fällig. Am 1. April treten mehrere gesetzliche Neuerungen in Kraft. Das "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit" erlaubt den Finanzbehörden einen - automatisierten - Abruf von Kontostammdaten der Bankkunden wie Name, Geburtsdatum, Kontonummern und Depots. Das Justizkommunikationsgesetz ermöglicht den elektronischen Rechtsverkehr mit Gerichten. Das Berufsbildungsreformgesetz ermöglicht es Jugendlichen, sich für einige Zeit im Ausland ausbilden zu lassen, vorausgesetzt der Ausbildungsbetrieb unterstützt dies. Rund eine Million kinderlose Rentner müssen ab 1. April einen höheren Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung zahlen.

Kontroversen über geplantes Verbot von Vaterschaftstests

Gendiagnostikgesetz

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) stößt mit ihrer Initiative, heimliche Vaterschaftstests verbieten zu lassen, auf Widerstand beim grünen Koalitionspartner. Deren Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt sagte der "Süddeutschen Zeitung", sie werde der vorgeschlagenen Regelung nicht zustimmen. Durch eine offene Anfechtung der Vaterschaft vor Gericht - die einzige Alternative zu heimlichen Tests - würde Familien oft mehr geschadet. Der Sprecher des Bundesjustizministeriums, Ulf Gerder, wies auf Anfrage von ngo-online hingegen darauf hin, dass mit dem geplanten Gendiagnostik-Gesetz der Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts nach informationeller Selbstbestimmung Rechnung getragen werde. Mit Gentests würden hochsensible Daten gewonnnen, so Gerder, und der Staat sei verpflichtet, die Bürger davor zu schützen, dass diese Daten gegen den eigenen Willen erhoben werden.

Literaturzeitschriften kämpfen ums überleben

Öffentliche Bibliotheken ohne Geld

Vor wenigen Tagen verkündete die traditionsreiche "neue deutsche literatur" (ndl) - eine wichtige Bühne für bekannte und weniger bekannte Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur -, dass sie zum Jahresende ihr Erscheinen einstellt. Das Pflaster für Literaturzeitschriften scheint allgemein hart zu sein. "Wir kämpfen Jahr für Jahr", sagte Johann P. Tammen, Herausgeber von "Die Horen - Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik". "Man muss strampeln", so Anton G. Leitner, Herausgeber von "Das Gedicht - Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik".