syndrom

Männerarbeit mit "Der ungezähmte Mann" (1)

"Der ungezähmte Mann" - Erfahrungen nach der Bonding-Therapie

Günter Voelk über Mobbing und Bonding Neue Männer braucht das Land. Der Song von Ina Deter aus dem Jahr 1982 war nicht nur ein Ohrwurm, er wurde auch zum Credo einer Nachfolgegeneration, einer Generation, die irgendwie hängengeblieben schien zwischen den Welten, zwischen Mobbing und Burnout, Frauenbewegung und Männer-Selbsterfahrung, zwischen Alice Schwarzer, Bhagwan und Wilhelm Reich – das Credo der Generation, die nach den legendären 68ern kam. Einer Generation, die sich fragte „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Der Refrain aus der Singleauskopplung des Albums „Männer“ von Herbert Grönemeyer justierte den damaligen Zeitgeist millimetergenau: Männer sind so verletzlich … Männer sind einfach unersetzlich.

Burnout Symptome Teil II

Burn out Syndrom Selbsttest - je eher desto besser

Burnout Früherkennung - Günter Voelk gibt den Betroffenen Hoffnung Psychosomatische Reaktionen des Magen-Darmtrakts, Schwindelgefühle, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufschwäche, Probleme der Muskulatur oder des Immunsystems usw. - Burnout Symptome existieren bisher nur einzeln als Diagnosebilder. In ihrer Gesamtheit als "Burnout-Syndrom" (Ausgebranntsein) sind sie schulmedizinisch noch nicht als eigenständige Diagnose anerkannt, auch wenn Ärzte die Bezeichnung quasi diagnostisch verwenden. Der Grund: es mangelt bisher an einem einheitlichen Meinungsbild. Uneins sind sich die Wissenschaftler bereits in der Frage, was zur Entstehung eines Burnout führen kann. Dieser Zustand ist für die Betroffenen natürlich wenig hilfreich, so lange nur die einzelnen Symptome behandelt und die Ursachen nicht erkannt und beseitigt werden. Dabei würde auch hier, wie beim Mobbing, der Grundsatz "wehret den Anfängen" helfen.

Neue Volkskrankheit Depression

Depressives Deutschland

Die größte deutsche Krankenkasse, die Barmer GEK, hat den Krankenkassenreport „Krankenhaus 2011“ herausgegeben. Es wurde in dieser Studie festgestellt, dass im Jahr 2010 mehr als doppelt so viele Patienten mit psychischen Störungen im Krankenhaus behandelt werden mussten als noch vor zehn Jahren. Die weltweite Zunahme psychischer Krankheiten manifestiert sich auch in Deutschland. Es ist in unserem Land ein rasanter Anstieg der Psychischen Erkrankungen zu verzeichnen.

Messi-Syndrom

„Die Gruselgruft der Messi-Mutter“

Was die Zuschauer in den neuesten Folgen von „Einsatz in 4 Wänden - Spezial“ mit der Moderatorin Tine Wittler zu sehen bekamen, war das Zur-Schau-Stellen fremden Leids. Ich habe mir nur einen Video-Ausschnitt für meine Recherche auf „clipfish“ angesehen - das hat mich schon zu tiefst empört. *Nichts ist mehr tabu.*

<<Wunderliche Welten>>

PID Präimplantationsdiagnostik

Dies hier kann keine Satire werden, dafür ist das Thema zu ernst. Wie weit sollten sich Staat und Kirche in die wirklich privaten Angelegenheiten einmischen. Wieso brauchen wir eine gesetzliche Regelung für die PID. Meinen Politiker und Kirchenmänner eigentlich, dass eine Frau sich leichtfertig zum Abbruch einer Schwangerschaft, oder zur Selektion der Embryonen entschließt? Ich denke, wenn Männer ebenfalls Kinder bekommen könnten, sähe die Sachlage ganz anders aus!

<<Wunderliche Welten>>

Burn out Therapie

Was haben Klimaerwärmung und Burn out miteinander zu tun? Wege aus der Krise, aber wie? Intelligenzfanatiker gegen Genießer, wer weißt uns den richtigen Weg?

Hunderte Verdachtsfälle, 17 Tote

EHEC | Ärzte haben Erbgut des Erregers entschlüsselt

Wie nun bekannt gegeben wurde ist es Experten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in Zusammenarbeit mit chinesischen Kollegen erfolgreich gelungen, das Erbgut des gefährlichen Darmbakteriums EHEC zu entschlüsseln. Ein immens wichtiger Schritt, denn hierzulande gibt es bereits hunderte von Verdachtsfällen und 17 Todesfälle.

Ganzheitlich therapieren

ADHS kritisch betrachtet

Pippilotta Viktualia Rollgardina, Tochter des Kapitäns Ephraim Langstrumpf – ein aufmümpfiges Mädchen, individuell, eigensinnig, skeptisch gegenüber Autoritäten, manchmal zornig, manchmal weise und meistens mit einem Schalk im Nacken. Für ihr Werk über die Abenteuer des rothaarigen Mädchens bekam Astrid Lindgren den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den Alternativen Nobelpreis, den Internationalen Jugendbuchpreis, die Hans-Christian-Andersen-Medaille, die Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie, den Schwedischen Staatspreis für Literatur und die Deutsche Jugendliteraturpreis-Prämie. Und neben all diesen Auszeichnungen gewann die schwedische Kinderbuchautorin unzählige Kinderherzen mit ihren Geschichten, die auch heute noch in Zeiten von Playstation und durchorganisierten Tagesabläufen gerne und oft (vor-)gelesen werden.

Kaum Freizeit und ein Haufen Schulden

Junge Studenten leiden offenbar verstärkt unter Leistungsdruck

Am liebsten würde Julia E. ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück hinschmeißen. Im vierten Semester eine Lernbelastung von fast 40 Wochenstunden, bis zu sieben Klausuren zum Semesterschluss, kaum Freizeit und nach dem Studium ein Haufen Schulden durch den Kredit für die Studiengebühren. "Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte Prüfungsangst und immer im Hinterkopf, dass ich das alles nicht schaffe", sagt die 24-Jährige. Schließlich suchte sie Rat beim Psychologen. Mit ihren Problemen steht Julia E. nicht allein da. Immer mehr junge Studenten leiden bereits unter einem Druck, der sonst erst für spätere Stufen des Studiums oder im Berufsleben typisch war. Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge innerhalb des "Bologna-Prozesses" haben sich die Studienbedingungen in Deutschland stark verändert. Erste Konsequenzen bekommen die psychosozialen Beratungsstellen zu spüren.

Demonstration in Dortmund

DGB kritisiert Müntefering-Äußerungen in Unterschichtendebatte

Die Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen üben deutliche Kritik an Äußerungen von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD), es gebe keine Schichten in Deutschland. Wenn führende Politiker sich in der so genannten Unterschichtendebatte derart äußerten, zeige dies, dass "bei vielen in Berlin die Realität ausgeblendet" sei, sagte DGB-Bezirksvorsitzender Guntram Schneider am Dienstag in Düsseldorf. In Deutschland gebe es Armut, insbesondere aufgrund der Massenarbeitslosigkeit, betonte der Gewerkschafter. Die Arbeitsmarktreform "Hartz IV" habe zu materiellen Problemen vor allem bei Alleinerziehenden und Familien geführt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Norbert Röttgen (CDU), fordert vor dem Hintergrund der Diskussion eine Grundsatzdebatte über Armut und "Außenseitertum" in Deutschland.

Burn-out-Syndrom

Jeder dritte Gymnasiallehrer ist laut Studie ausgebrannt

Rund ein Drittel der Gymnasiallehrer zeigt nach einer neuen Studie des Freiburger Medizinprofessors und Psychotherapeuten Joachim Bauer Anzeichen für das so genannte Burn-out-Syndrom. "Das ist ein untragbarer Zustand", sagte Bauer der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Die Welt". Die Situation dieser Lehrer sei durch eine hohe Verausgabung, Erschöpfung und Resignation gekennzeichnet. Der Mediziner sprach von einem "signifikant erhöhtem Risiko, psychosomatisch krank zu werden".

Irak, Afghanistan, Jugoslawien..

Afghanistan: Munition aus abgereichertem Uran verseucht Böden

Etwa 1,4 Millionen Geschosse aus abgereichtertem Uran wurden in den letzten 14 Jahren verschossen und verseuchen nun die Böden in den betroffenen Krisengebieten. Das meldete am Freitag das Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig. Das Institut nannte bei den Einsatzgebieten Irak, Kuwait, Bosnien, Kosovo, Serbien, Montenegro, und Afghanistan. Besonders verheerend sei die Wirkung auf Böden, die sowieso schon wenig fruchtbar sind. Diese wiederum seien aber gerade typisch für Krisengebiete und die Bevölkerung sei dort oftmals auf Selbstversorgung vom eigenen Boden angewiesen. Beides seien Aspekte, "welche die Tragik der Auswirkungen" der Munition "erheblich erhöhen".

Arzneimittelwerbung

Gelockertes Werbeverbot für Arzneimittel: ein "Irrweg"

Werbung für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel darf nicht gelockert werden, fordert der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) für die vom Bundesrat geplante Lockerung. Bisher sei Werbung auch für verschreibungsfreie Arzneimittel bei zahlreichen schwereren Erkrankungen verboten gewesen. Durch eine Änderung des Heilmittelwerbegesetzes und des Arzneimittelgesetzes würden diese Beschränkung künftig fallen. "Mehr Arzneimittelwerbung führt nur dazu, dass die Menschen noch mehr Pillen schlucken - gesünder werden sie dadurch nicht," sagte Edda Müller, vzbv-Vorstand. "Die Ausweitung der Selbstmedikation ist gesundheitspolitisch ein Irrweg."

OECD-Lehrerstudie

Neues Leitbild für Lehrerinnen und Lehrer gesucht

Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sagte am Mittwoch: "Die OECD-Lehrerstudie ist eine gute Analyse und ein wichtiger Beitrag, um überfällige Reformen auf den Weg zu bringen". Anlass war der Länderbericht "Anwerbung, berufliche Entwicklung und Verbleib von qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern", den die Kultusministerkonferenz (KMK) vorstellte. Die KMK sei gut beraten, die Ergebnisse der Studie "nicht in der Schublade verschimmeln" zu lassen. Deutschland sei schon jetzt ein "internationaler Spätzünder".

Natur Report

Viele Schüler glauben, Enten seien gelb

Eine entschreckende Entwicklung zeigt die am Dienstag in Düsseldorf vorgstellte Studie "Jugendreport Natur" der Universität Marburg und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW. Für viele Jugendliche in Deutschland ist die Natur zunehmend ein unbekanntes und langweiliges Feld. Nur jeder sechste Schüler interessiere sich für Pflanzen, mehr als 50 Prozent könnten sich nicht an ein Naturerlebnis erinnern. In der Vorgängerstudie von 1997 hatte noch jeder dritte angegeben, sich für Pflanzen zu interessieren.

WWF-Studie

Verdummen Chemikalien unsere Kinder?

Eine Studie des WWF belegt, dass synthetische chemische Substanzen die Intelligenz von Kindern beeinträchtigen. Die Erkenntnisse offenbaren, dass bestimmte Chemikalien die Gehirnentwicklung und Motorik von Kindern schädigen können, und zwar schon in Konzentrationen, die bereits im menschlichen Blut nachgewiesen wurden. Solche Chemikalien befinden sich in Fernsehern, Computern aber auch in Polsterbezügen und Möbeln. Aus der Studie geht auch hervor, dass 70 Prozent der meistgenutzten Chemikalien bisher nicht oder nur unzureichend auf ihre Effekte auf Gehirn und Nervensystem getestet wurden. Sie bergen daher ein unbekanntes Risiko für die kindliche Entwicklung. Die Studie fasst neue wissenschaftliche Untersuchungen zusammen.

Gesundheit

Zappelphilipp-Syndrom durch Rauchen in der Schwangerschaft

Rauchende Mütter können ihre Kinder in der Schwangerschaft auch psychisch schädigen. Ihre Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nichtrauchenden Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie, die am Mittwoch in Berlin bekannt wurde. Sie wurde erstellt vom Suchtforschungsverbund Baden Württemberg, den das BMBF mit drei Millionen Euro fördert.

Der kleine Unterschied

Männer und Frauen spüren Schmerz verschieden

Eine Studie der University of California hat nachgewiesen, dass je nach Geschlecht verschiedene Gehirnregionen als Reaktion auf Schmerz stimuliert werden. Gehirnscans mittels Positronen-Emissions-Tomografie (PET) zeigten, dass mehrere Bereiche des männlichen und weiblichen Gehirns auf den gleichen Schmerzimpuls unterschiedlich reagierten. Das weibliche Gehirn zeige größere Reaktionen in den limbischen Bereichen, die eher emotional basiert sind. Das männliche Gehirn weise eine höhere Aktivität in den kognitiven oder analytischen Bereichen auf.

Mehr Männer betroffen

Gene auf dem X-Chromosom verantwortlich für Autismus

Eine kleine Gruppe von Genen am X-Chromosom reguliert den "Bedrohungsmelder" des Gehirns und könnte so die hohe Verbreitung von Autismus bei Männern erklären. Wissenschaftlern des Institute of Child Health ist es laut New Scientist gelungen, die Anzahl der möglichen Gene auf drei bis vier einzuschränken. Menschen, denen diese Gen-Gruppe fehle, hätten Schwierigkeiten damit, Angst im Gesichtsausdruck anderer Menschen zu erkennen. Genau diese Probleme gehören zu den häufig auftretenden Merkmalen von Autismus. Das Angstzentrum des Gehirns, der so genannte Mandelkernkomplex, ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Nicht länger als drei Minuten telefonieren

Strahlenschutzkommission warnt vor Handys

Die russische Strahlenschutzkommission RNCNIRP hat ihre Warnungen zum Umgang mit Handys ergänzt und konkretisiert. Laut der Komission bedeute die Strahlung besondere Risiken für das menschliche Gehirn und Nervensystem. Nach den Empfehlungen sollte nie länger als drei Minuten am Stück per Handy telefoniert werden, danach solle am besten eine 15minütige Pause folgen. Kinder, Jugendliche, Schwangere, Kranke sollten Handys generell nicht benutzen.