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Biotech-Report sieht Aufschwung der Branche in Deutschland

Bio-Technologie

Die deutsche Biotechnologiebranche ist auf dem Weg in eine erste Konsolidierungsphase. Das geht aus dem aktuellen Biotech-Report "Neue Chancen" hervor, den Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn vorstellte. Demnach ist die Zahl der Beschäftigten in der Branche im Jahr 2001 um 35 Prozent auf gut 14 000 gestiegen. Die Zahl der Unternehmen nahm um zehn Prozent auf 365 zu, gleichzeitig kletterte der Umsatz der Branche erstmals über die Schwelle von einer Milliarde Euro.

Alfred Müller, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, die den Report erarbeitet hat, wertete diese Zahlen als Zeichen für die zunehmende Reife der Branche. Dass der Umsatzsteigerung um 33 Prozent ein Anstieg der Verluste vor Steuern um 66 Prozent gegenüber steht, sei vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Unternehmen gerade im Wandel vom Dienstleister zum Produktanbieter begriffen seien. Da die hierfür nötigen Investitionen sich nach einer gewissen Vorlaufzeit in deutlich höheren Gewinnen auszahlten, sei aber auch dies letztlich ein Zeichen für die gute Entwicklung der Branche.

Bulmahn sieht sich durch den Report in ihrem Kurs der Förderung des Biotech-Standorts Deutschland bestätigt. Die Bundesregierung habe hier mit gezielter Innovationsförderung die Voraussetzungen für mehr Wachstum geschaffen. Die Biotechnologie sei in Deutschland keine Randgröße mehr, sondern eine auch für den Arbeitsmarkt bedeutsame Branche. Dies gelte insbesondere für die mittelbar von der Biotechnologie abhängigen Arbeitsplätze, deren Zahl sich sogar um bis zu 350 000 erhöht habe.

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