"Job-Floaters" angeblich ungeeignet

Kritik der Arbeitgeber an Hartz-Konzept

Der von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) angekündigte Start des so genannten Job-Floaters aus den Hartz-Vorschlägen ist auf heftige Kritik der Arbeitgeber gestoßen. Das Programm "Kapital für Arbeit" sei kein geeignetes Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, der Chemnitzer "Freien Presse" am Mittwoch. Mit staatlich subventionierten Kreditprogrammen ließen sich keine dauerhaft wettbewerbsfähigen Arbeitsplätze schaffen, sondern werde nur die Staatsverschuldung erhöht. Vor allem die mittelständischen Unternehmen im Osten warteten nicht auf neue KfW-Darlehen, sondern auf sinkende Steuern und Abgaben sowie den Abbau beschäftigungsfeindlicher Bürokratie, betonte der Arbeitgeberchef.

Nach Einschätzung von Hundt kommt es den mittelständischen Betrieben darauf an, dass sie aus eigener Kraft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze schaffen könnten. Mit immer neuen Förderprogrammen und kurzatmigem arbeitsmarktpolitischem Aktionismus sei weder den

Unternehmen noch den Menschen geholfen, die einen Job suchten oder Sorge um ihren Arbeitsplatz hätten.

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