Öffentlicher Dienst in Berlin

Verhandlungen über geringere Gehälter gescheitert

Die Verhandlungen zwischen dem Berliner Senat und den Gewerkschaften über einen Solidarpakt für den Öffentlichen Dienst Berlins sind gescheitert. Bei einem Gipfeltreffen lehnten die Gewerkschaften am Donnerstag Lohnkürzungen und Eingriffe in den bundesweiten Tarifvertrag ab.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bedauerte die Entscheidung und kündigte einseitige Maßnahmen des Senats an, darunter eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit für Beamte und betriebsbedingte Kündigungen ab 2005. Mit dem Solidarpakt wollte der Senat die Personalkosten im Öffentlichen Dienst der klammen Hauptstadt bis 2006 um 500 Millionen Euro senken.

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