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Rund 15 000 Computerfans zu Kongress und Messe in Karlsruhe erwartet

Betriebsprogramme

Mindestens 15 000 Computerfans werden zu dem am Donnerstag in Karlsruhe beginnenden Linuxtag erwartet. Der mit einer Messe kombinierte Kongress gilt als europaweit größte Veranstaltung rund um das freie Computer-Betriebssystem Linux. Das Konkurrenzprodukt zum Windows-System des Softwaregiganten Microsoft hatte erst Ende Mai für großes Aufsehen gesorgt. Damals entschied die Stadt München, bei den 14 000 städtischen Computern auf Linux umzusteigen. Dies werde sich "wie ein roter Faden durch das Programm ziehen", sagte Linuxtag-Pressesprecher Andreas Gebhard am Dienstag.

Beim viertägigen Linuxtag, der zum achten Mal stattfindet, sollen die Stärken des freien Betriebssystems GNU/Linux samt weiterer freier Software demonstriert werden. Dabei können sich Entwickler mit Vertretern von Unternehmen und Behörden austauschen. Das Bundesinnenministerium veranstaltet einen Geschäfts- und Behördenkongress, auf dem es um den Einsatz freier Software in der öffentlichen Verwaltung geht. Der Linuxtag wird am Donnerstag Innen-Staatssekretär Göttrik Wewer eröffnet. Am Freitag wird der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Rezzo Schlauch (Grüne), erwartet.

In der angeschlossenen Messe präsentieren sich mehr als 140 Unternehmen und Institutionen, darunter Fujitsu/Siemens, Hewlett-Packard, SAP, Samsung, SuSE Linux, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und erstmals der Duden-Verlag. Zum ersten Mal veranstaltet der Linuxtag einen Programmierwettbewerb, den "Coding Marathon". Dabei soll die Leistungsfähigkeit der "Open Source Bewegung" demonstriert werden. Der Eintritt zum Linuxtag ist bei einer Akkreditierung im Internet frei.

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