Auto-Verkehr
Ausstiegshilfe für "anonyme Autoholiker" erschienen
Auf 28 kompakten Seiten bekommen Interessierte nützliche Adressen, eine Autokosten-Spartabelle, ein Stichwortverzeichnis und die Anleitung zum Ausstieg. Als Gründe für den Umstieg auf eine andere Art der Mobilität werden Zeit- und Spaßgewinn, die eigene Gesundheit, die Umwelt sowie finanzielle Vorteile genannt.
Die völlige Abnabelung von der Benzinkutsche schütze vor Rückfälligkeit, ähnlich wie beim Alkoholismus. Wer vor der Schocktherapie des unmittelbaren Beitritts zu "autofrei leben! e.V." noch zurückschreckt und gegen den eigenen "Autoholismus" anonym ankämpfen möchte, bekommt 3 Empfehlungen: "Eigene Wege finden", "Hindernisse erkennen und beseitigen" und letztendlich "Fesseln lösen".
Der Bekanntenkreis reagiere typischerweise mit Ver- aber auch Bewunderung. "Freizeitautomobilität ohne Automobil" sei wie ein "hypothetisches Fernsehverbot", "würde geradezu an den Grundfesten unserer Arbeits- und Konsumgesellschaft rütteln", diagnostizierte einst Prof. Opaschowski vom "Freizeit-Forschungsinstitut". Genau das wollte das Vereinsmitglied Lothar Galow-Bergemann schon immer. Seitdem er das Auto abgeschafft hat und dadurch mit weniger Geld auskommt, wünscht er seinen Arbeitskollegen immer zwei Tage früher ein schönes Wochenende. Die Broschüre gibt es bei autofrei leben! e.V., Volkmanstr. 6, 22083 Hamburg, gegen 2,- Euro in Briefmarken. Oder per Download von der Homepage.
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Am 08. Jan. 2004 unter:
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« NABU präsentiert Eckpunkte zur Novelle des Bundeswaldgesetzes
"Good practice" - gute Beispiele gegen wilde Müllhalden gesucht »

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