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Erneuerbare Energien nach China exportieren

Greenpeace fordert

Anlässlich des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Berlin protestieren heute 40 Greenpeace - Aktivisten gegen den Export von Atomtechnik und für den Ausbau von Erneuerbaren Energien. Die Umweltschützer bauen dafür vor dem Wirtschaftsministerium einen 20 Meter langen Originalflügel eines Windrades auf. Greenpeace fordert den Bundeskanzler auf, sich nach dem geplatzten Geschäft mit der Hanauer Plutoniumfabrik nun dafür einzusetzen, dass Deutschland Hochtechnologie für Erneuerbare Energien nach China exportiert.

"Deutschland hat erstklassiges Know-how für Erneuerbare Energien - und China hat erstklassige geographische Voraussetzungen", sagt Greenpeace-Energieexpertin Susanne Ochse. Darübersolle Kanzler Schröder mit dem chinesischen Ministerpräsidenten sprechen, anstatt China beim Ausbau der Atomenergie zu unterstützen. Bislang gewinnt China seinen Strom hauptsächlich aus Kohle, der Einstieg in andere Energieformen steht noch am Anfang.

Dabei seien beispielsweise die Innere Mongolei und die Pazifikküste ideale Standorte fürWindkraftanlagen. Nach einer gemeinsamen Studie der Europäischen Windenergie Vereinigung (EWEA) und Greenpeace könnte China bis zum Jahre 2020 rund 80.000 Windkraftanlagen installieren - das entspraeche der Stromerzeugung von rund 50 chinesischen Atomkraftwerken.

Im Dezember 2003 war bekannt geworden, dass China die alte Siemens-Atomfabrik Hanau kaufen will. In Deutschland hatte dies umgehend einen breiten Protest ausgeloest. Daraufhin hatte China in der vergangenen Woche überraschend signalisiert, kein Interesse mehr an dem Geschäft zu haben.

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