Schutz für Klima und Ureinwohner
Klimarahmenkonvention berät Teilnahmemöglichkeiten indigener Völker
Der Umgang mit ihnen wie mit den anderen Armen dieser Welt, scheint ausreichend zu sein. Dass dabei die Fortexistenz von Völkern mit einer eigener Sprache, Geschichte und Kultur auf dem Spiel steht, ist den wenigsten bewusst. Auch Elemente eines klimabezogenen traditionellen Wissens, das für die Bewältigung des Klimawandels wichtig sein mag, könnte dabei verloren gehen.
Es bedurfte der Intervention des "Ständigen Forums für indigene Angelegenheiten", eines im Jahre 2000 von der UN-Generalversammlung beschlossenen Organs, zur verbesserten Behandlung und Koordination indigener Fragen im System der Vereinten Nationen, um die Frage der Teilnahme der indigenen Völker auf die Tagesordnung der Klimarahmenkonvention zu setzen. Dieses Forum hatte die Einrichtung einer eigenen Arbeitsgruppe zu Klimawandel und indigene Völker empfohlen. Was die Staaten schließlich vereinbarten, blieb weit dahinter zurück. Dass die Finanzmittel knapp sind und für teure Arbeitsgruppen das Geld fehlt, ist dafür ein wichtiger Grund. Den indigenen Völkern wird empfohlen, sich in die laufenden Diskussionen einzuklinken und alles Wichtige mit ihren Regierungen auszumachen.
Dies mag wenig erscheinen. Wenn man jedoch bedenkt, dass bei den schwierigen Verhandlungen um das Kyoto-Protokoll die Anliegen der indigenen Völker völlig außen vor blieben, ist es ein Erfolg. Die indigenen Völker haben nun gewissermaßen einen Fuss in der Tür der Klimarahmenkonvention und ihre Teilnahme wird spätestens in einem Jahr erneut auf der Tagesordnung stehen.
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Am 28. Jun. 2004 unter:
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