Interne Stellungnahme
340.000 Familien müssen bei Elterngeld angeblich mit Einbußen rechnen
Während das Elterngeld nur bis maximal 14 Monate gezahlt wird, können einkommensschwache Familien das bisherige Erziehungsgeld bis zu zwei Jahre beziehen. Einbußen in Höhe von 300 Euro pro Monat für ein Jahr seien für viele "Hartz IV"-Empfänger damit die Folge, schreibt die Zeitung.
Auf das Konzept für das Elterngeld hatten sich die Spitzen der CDU/CSU und der Sozialdemokraten im Koalitionsausschuss verständigt. Bereits Anfang 2007 soll das Elterngeld eingeführt werden.
"Ich halte die Benachteiligung für katastrophal", sagte der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach der Zeitung. Es werde der Eindruck erweckt, dem Staat seien Kinder aus einkommensstarken Familien wichtiger als aus wirtschaftlich schwachen Schichten. Das Elterngeld führe zudem zu verstärkter Kinderarmut.
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