"Enduring Freedom"
26 Koalitions-Abgeordnete stimmten gegen Bundeswehr-Einsatz
Mit 46 Ja-Stimmen votierte auch die FDP-Fraktion mehrheitlich für den Regierungsantrag, während ihn 4 Freidemokraten ablehnten und 4 weitere sich enthielten. Von den Grünen-Abgeordneten votierte keiner für die Mandatsverlängerung; 30 Grünen-Parlamentarier stimmten dagegen und 17 enthielten sich. Die Links-Fraktion stimmte geschlossen mit Nein.
Das neue Bundeswehr-Mandat Die Bundeswehr beteiligt sich seit November 2001 an dem US-geführten Kriegseinsatz "Enduring Freedom". Mit dem am Freitag vom Bundestag beschlossenen Mandat wird dieser Einsatz bis November 2007 verlängert und zugleich die maximale Personalstärke auf 1800 Soldaten abgesenkt. Bisher waren es 2800 Soldaten. Derzeit sind lediglich 335 Marine-Soldaten am Horn von Afrika sowie weitere 190 Soldaten im Mittelmeer im Rahmen des Mandats eingesetzt.
In dem neuen Mandat sind 1100 Marine-Soldaten, 200 Unterstützungskräfte, 200 Soldaten für den Lufttransport und 200 Sanitätskräfte vorgesehen. Die Kosten der einjährigen Mandatsverlängerung werden mit 74 Millionen Euro angegeben.
Zudem wird der Regierung ein möglicher Einsatz von bis zu 100 KSK-Spezialkräften gestattet. Die KSK-Soldaten waren im Zusammenhang mit mutmaßlichen Misshandlungen in die Kritik geraten. So sollen KSK-Angehörige in Afghanistan den Deutsch-Türken Murat Kurnaz in einem US-Gefängnis in der südafghanischen Stadt Kandahar misshandelt haben, was vom Verteidigungsministerium allerdings bestritten wird. Außerdem wird der KSK vorgeworfen, "offensiv" Krieg gegen Soldaten der abgesetzten Regierung zu führen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 10. Nov. 2006 unter:
welt-onlineStichworte:
« Dresdner Bürger erhalten mehr politische Mitsprache
Freie Wähler halten an Bestechungsvorwurf gegen Roland Koch fest »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
