Kleinleckage im Notstandssystem

Risse an Armaturen im Atomkraftwerk Brunsbüttel entdeckt

Bei Untersuchungen im stillstehenden Atomkraftwerk Brunsbüttel hat es zwei weitere meldepflichtige Ereignisse gegeben. An der Oberfläche von zwei Armaturen des Reaktorwasserreinigungssystems wurden angeblich Risse entdeckt, wie das für Atomaufsicht zuständige Kieler Sozialministerium am 12. November mitteilte. Die Armaturen waren wegen der Rissbefunde im Atomkraftwerk Krümmel inspiziert worden.

Außerdem sei im unabhängigen Notstandssystem eine Kleinleckage an der Kühlwasserleitung einer Einspeisepumpe festgestellt worden. Das betroffene Rohrstück soll ausgetauscht werden, wie das Sozialministerium weiter mitteilte.

Der Atommeiler in Brunsbüttel steht seit Juli wegen diverser technischer Probleme still.

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