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Lebens- und Arbeitsleistung

Hartz IV verletzt nach Auffassung Geißlers die Menschenwürde


05. September 2007

[ngo] Ex-CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hat seine Partei aufgefordert, "Hartz IV" zu reformieren. "Die Leistungen müssen angehoben werden. Hier muss dringend etwas geschehen, sagte Geißler der "Passauer Neuen Presse". "Hartz IV" führe dazu, dass die Lebens- und Arbeitsleistung vieler nicht geachtet werde. "Hier wird die Menschenwürde verletzt."

Geißler warnte seine Partei zudem vor einer rein konservativen Ausrichtung. "Die CDU ist keine konservative Partei wie die britischen Torys. Wir sind eine christlich-demokratische Partei. Hier fließen die geschichtlichen Grundströme das Christlich-Soziale, das Konservative und das Liberale zusammen. Man sollte hier nicht einseitig akzentuieren." Die CDU müsse vielmehr ihr ökologische und ihr soziales "Profil" schärfen.

Allerdings bescheinigte Geißler der CDU, dass sie unter Angela Merkel "jetzt wieder auf einem guten Weg in die Mitte" sei. "So kann sie wieder zu einer Volkspartei werden und bei der nächsten Bundestagswahl über 40 Prozent kommen. Mit dem Programm des Leipziger Reformparteitags hatte sie sich davon entfernt."

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