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Bei ARD und ZDF muss sich etwas ändern
GEZ Gebühren | ARD und ZDF im Defizit
ZDF und alle ARD-Sender haben für das laufende Jahr Defizite angekündigt. Das ZDF geht von einem Minus von gut 75 Millionen Euro aus, der WDR von knapp 54 Millionen, der Bayerische Rundfunk von 37 Millionen; beim SWR sind es 30 Millionen Euro. Hauptursache sind laut Senderangaben vor allem Mehrausgaben, die durch die Übertragungen der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele entstehen. Müsste also nicht die Rundfunkgebühr erhöht werden?
Stutenbeißen auf hohem Niveau
Günther Jauch - die armen Griechen
Endlich gab es mal wieder hochoffizielles, politisches Stutenbeißen im TV Sonntagabend passierte es und das ausgerechnet in der ARD beim Günther Jauch. Der, der sich so schelmisch freuen kann, wenn seine Kandidaten bei „Wer wird Millionär“ den letzten Joker verzocken. Das Thema war wie immer in den letzten Wochen: Die armen Griechen.
"Antifaschistische Propaganda"
NPD schließt Reporter von Parteitag aus
Die rechts orientierte NPD hat einzelne Reporter von der Berichterstattung von ihrem Bundesparteitag in Bamberg am Wochenende ausgeschlossen. Dazu gehören ein Team des ARD-Fernsehmagazins "Report Mainz" sowie die TV-Journalistin Andrea Röpke aus Niedersachsen, wie der Hörfunksender "NDR Info" berichtete. Auch einem Fotografen aus Norddeutschland sei die Akkreditierung verweigert worden.
Reinhard Göhner
Arbeitgeber begrüßen Köhlers Vorstoß zu Lohnnebenkosten
Die Arbeitgeber haben die Forderung von Bundespräsident Horst Köhler begrüßt, zusätzliche Steuereinnahmen stärker zur Senkung der Lohnnebenkosten zu verwenden. "Für das nächste Jahr ist auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung eine Stagnation auf dem Arbeitsmarkt zu befürchten, und deswegen finde ich diesen Anstoß berechtigt", sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Reinhard Göhner, der "Berliner Zeitung". Auch Finanzminister Peer Steinbrück habe gefordert, die Sozialsysteme mittelfristig stärker über Steuern als über Beiträge zu finanzieren.
Bei ARD und ZDF unterbrochen
Bundeskanzler Schröder kritisiert "Medienmacht und Medienmanipulation"
Selbst Spitzenpolitiker beklagen inzwischen - ebenso wie kleinere Parteien, viele Nicht-Regierungsorganisationen und politische Initiativen - eine manipulative Medienberichterstattung. Bundeskanzler Gerhard Schröder nahm am Sonntag Abend nach Bekanntwerden der ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl in Berlin Bezug auf die wochenlange Unterstützung der Union in vielen großen Medien. Die deutschen Sozialdemokraten hätten etwas erreicht, so Schröder gleich zu Beginn seines Statements, was "viele der professionellen Beobachter, derer die schreiben und senden", in diesem Land vor Wochen und Tagen für völlig unmöglich gehalten hätten. "Und Sie können sich vorstellen wie jemandem zumute ist, der aus einer - wie geschrieben und gesendet worden ist - angeblich heillosen, defensiven Situation mit Hilfe von wachen Bürgerinnen und Bürgern, mit Hilfe der demokratischen Souveränität in unserem Land das Ergebnis gewendet hat." Schließlich griff Schröder noch ein drittes Mal die Medien an: "Ich bin stolz auf eine demokratische Kultur, mit der bewiesen worden ist, dass Medienmacht und Medienmanipulation das demokratische Selbstbewußtsein nicht erschüttern kann".
Freie Arbeitsgelegenheiten
Bisher 131.500 Ein-Euro-Jobs vergeben
Ein halbes Jahr nach Start der Arbeitsmarktreform "Hartz IV" ist ein großer Teil der vorhandenen Ein-Euro-Jobs vermittelt worden. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums gehen derzeit 131.500 Menschen einer solchen Zusatzbeschäftigung nach. Davon sind 66.000 Ein-Euro-Jobs im Osten und 65.500 im Westen angesiedelt. 30.600 solcher Jobs werden von jungen Langzeitarbeitslosen unter 25 Jahre ausgeübt. Das Ministerium wies damit einen Bericht des ARD-Magazins "Report Mainz" zurück, wonach weniger als die Hälfte der 157.000 offenen Ein-Euro-Jobs vermittelt worden sei.
Deutscher Kulturrat
ARD soll am Programm von 3sat beteiligt bleiben
Mit Interesse und Sorge verfolgt der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, die aktuelle Diskussion im ZDF, die Kooperation mit der ARD beim gemeinsamen Sender 3sat aufzugeben und allein mit dem ORF und SF/DRS den Sender 3sat weiterzubetreiben. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte heute: "3sat darf nicht zum Spielball der Interessen des ZDF werden. 3sat hat sein eigenes Profil, das nicht verwässert werden darf. Genauso wenig wünschenswert ist, dass das ZDF seine Kultursendungen aus dem Vollprogramm in den Spartenkanal 3sat verschiebt."
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