Stromverbrauch und Wirtschaftswachstum steigen parallel

BIP und Energie

Stromverbrauch und Wirtschaftswachstum in Deutschland bewegten sich im vergangenen Jahr im Gleichschritt. Sowohl das Bruttoinlandsprodukt als auch der Stromverbrauch legten im Vorjahresvergleich jeweils um 0,2 Prozent zu. Das teilte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) am mit. Dagegen sei der Primärenergieverbrauch 2002 um 1,9 Prozent gesunken. Damit setzte sich ein seit Jahren bundesweit andauernde Trend fort, so der Verband. Demnach laufe die Entwicklung von Wirtschaftswachstum und Energieeinsatz gekoppelt ab.

So wurde im vergangenen Jahrzehnt nach Berechnungen des Verbandes beim realen Bruttoinlandsprodukt eine durchschnittliche Zuwachsrate von 1,6 Prozent verbucht. Während sich von 1991 bis 2000 der gesamte Primärenergieverbrauch um 0,2 Prozent verminderte, erhöhte sich der Bruttostromverbrauch um 0,7 Prozent.

Der VDEW führt den leichten Anstieg des Stromverbrauchs im vergangenen Jahr vor allem darauf zurück, dass zunehmend neue Techniken zum Einsatz kämen, die auf Strom basierten. Außerdem spiele der Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft eine Rolle.