Preis für Umweltberichterstattung

Förderung ökologischer Publizistik

Der Verein zur Förderung ökologischer Publizistik vergibt zum siebten Mal den Hans-Kronberger-Umweltjournalistenpreis für hervorragende Umweltberichterstattung. Finanziert wird der Preis von Hans Kronberger, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, aus seinem Mehreinkommen als Abgeordneter im Vergleich zu seinem einstigen ORF-Verdienst. Der Preis ist mit 11.000 Euro dotiert. Einreichschluss ist der 30. September 2003. Die Preisverleihung findet im November 2003 statt.

"Eine qualitativ hochstehende Umweltberichterstattung ist entscheidend für die Bewältigung der großen ökologischen Probleme unserer Zeit", so Kronberger, der den Preis als "aktive Förderung eines schwierigen, aber von Jahr zu Jahr wichtiger werdenden Genres" bezeichnet. Bisherige Preisträger sind unter anderem Dolores Bauer (ORF-Hörfunk), Christof Gaspari (Die Furche), Ingrid Greisenegger (TV-Journalistin und Publizistin), Michael Lohmeyer (Die Presse), Marianne Mathis (Vorarlberger Nachrichten), Mark Perry, Gerhard Walter, Christoph Matzl (alle Neue Kronen Zeitung), Gerhard Schwischei (Salzburger Nachrichten) und Helmut Waldert (ORF-Hörfunk). Im vergangenen Jahr ging der Preis an Joachim Wille (Frankfurter Rundschau) und die Journalistin Ine Jezo-Parovsky (ORF-Parlamentsredaktion).

Eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Ökologie bewertet das publizistische Gesamtwerk einer Person oder Gruppe. Einreichberechtigt ist jeder Chefredakteur, Redakteur, aber auch jeder Leser, Hörer und Seher.