Achteinhalb Millionen deutsche Haushalte heizen mit Öfen oder Kaminen

Energie

Die Zahl der deutschen Haushalte, die ihre Wohnung mit einem Kachelofen, Kaminofen oder Heizkamin beheizen, steigt laut einer aktuellen Marktforschungsuntersuchung der Gesellschaft für Komsumvorschung (GfK) stetig an. Aktuell befinden sich in Deutschland rund achteinhalb Millionen moderne Feuerstätten. In diesem Jahr kamen laut Untersuchung nochmals rund 200.000 Geräte hinzu. Dies entspricht einem Zuwachs von drei Prozent.

Zwei Gründe sind ausschlaggebend: Zum einen ziehen sich immer mehr Deutsche aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage in ihre eigenen vier Wände zurück und machen es sich dort gemütlich. Zum anderen entlasten sie durch die modernen Festbrennstoffgeräte Ihre Zentralheizung und senken somit die Heizkosten.

Laut GfK-Untersuchung, die im Auftrag der Rheinbraun Brennstoff GmbH, Köln, durchgeführt wurde, kauft der Verbraucher mittlerweile seinen neuen Kachelofen, Kaminofen oder Heizkamin immer weniger im Fachhandel. Stattdessen sucht er nach preisgünstigeren Möglichkeiten, die er in Baumärkten findet. Inzwischen werden 40 Prozent aller Geräte über Bau- und Verbrauchermärkte verkauft.

Immer mehr Haushalte benutzen die Festbrennstoffgeräte, um Ihre Wohnräume gezielt und über die gesamten Abendstunden hinweg zu beheizen. Dadurch senken sie maßgeblich die Heizkosten. Neben Holz verwenden inzwischen rund 1,9 Millionen Benutzer Braunkohlebriketts. Das heißt, dass jeder vierte Kamin mit Braunkohlebriketts beheizt wird. Der Vorteil der Braunkohlebriketts besteht darin, dass diese im Gegensatz zu Holz, das über Jahre hinweg abgelagert werden muss, sofort einsetzbar sind. Darüber hinaus halten Braunkohlebriketts über Stunden die Glut und sorgen somit für eine anhaltende und gemütliche Wärme.