Verbraucherzentrale mahnt Lidl, Norma und Plus ab

"Lockvogelangebote"

Nach Darstellung der Verbraucherzentrale Brandenburg empören sich Verbraucher immer wieder darüber, "dass Einkaufsmärkte mit Werbeprospekten locken und die beworbenen Schnäppchen bereits ausverkauft sind". Dies sei auch bei den Discountern Lidl, Norma und Plus der Fall, "die Verbraucher mit Angeboten für Anglertaschen, Beerensträucher, Beetpflanzen oder wärmende Nackenkissen anlockten", behaupten die Verbraucherschützer. Die "Lockvogelangebote" seien dann aber kaum verfügbar gewesen. Die Supermarktketten erhielten daher jetzt eine Abmahnung der Verbraucherzentrale.

Nach Darstellung der Verbraucherzentrale Brandenburg fanden Kunden "bereits unmittelbar nach Ladenöffnungszeit leere Paletten und Regale vor. Die Nackenkissen bei Plus wurden gar nicht erst geliefert." Nicht wenige Kunden hätten sich über den unnötig aufgewandten Fahrtweg geärgert.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg habe die Unternehmen nun nach Prüfung der Fälle abgemahnt. "Die drei Discounter sollten es künftig jeweils unterlassen, in Werbeprospekten Aktionsware anzubieten, die nicht ausreichend vorrätig ist", fordern die Verbraucherschützer. Man habe die Unternehmensleitungen aufgefordert, bis Ende Mai so genannte Unterlassungserklärungen abzugeben.