Altersarmut: Bandbreitenmodell als Lösung?

Abrutschen der Mittelschicht

Aufwachen! Es geht um Ihr Leben: Die Reallöhne sinken seit über 10 Jahren. Wer heute einen Mittelschicht-Job hat, kommt um miserabel bezahlte Zeitarbeit kaum herum. Der angebliche Fachkräftemangel ist widerlegt. Festanstellungen werden immer seltener. Jahr für Jahr kommt das Demographie-Problem auf uns zu, bei dem es mehr Rentner als Rentenbeitragszahler gibt. Die Hälfte aller Erwerbstätigen verdient heute weniger als 1.280 € netto im Monat. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wird von Altersarmut betroffen sein. Die Schere zwischen Arm und Reich reißt Jahr für Jahr weiter auseinander. Die Perspektiven junger Menschen verschlechtern sich ständig. Planbare Sicherheit zur Gründung von Familien gibt es nicht mehr, wie auch die Zahl von 1,35 Kindern auf 2 Erwachsene zeigt (in jeder Generation fehlt also ein Drittel). Und die Staatsschuldenkrise (in Deutschland über 2 Billionen €, nachdem die Schulden 63 Jahre non-stop stiegen) wird uns in einigen Jahren brutale Sparorgien bescheren, wie sie die Spanier und Griechen gerade erleben (die pro Kopf keinen wesentlich höheren Schulden haben als wir).

Engagieren Sie sich für Ihre eigenen Interessen?

Das Tückische an diesen Entwicklungen ist erstens, daß sie in Zeitlupe ablaufen, ohne einen grossen Knall, der die Menschen aufweckt. Das ermöglicht zweitens, daß die Regierungsparteien den Bürgern immer wieder Hoffnung machen, das sei alles nur vorübergehend, und langfristig könne man die Probleme lösen. Das Volk läßt sich davon einlullen. Sie auch?

Oder gehören Sie zu denen, die erkannt haben, daß unser Wirtschaftssystem überhaupt nicht funktionieren kann? Daß die Statistiken manipuliert sind, sei es beim Thema Armut im neoliberalen Wunderland USA oder beim Thema Arbeitslosigkeit und Niedriglohn? Daß das System nur zugunsten der Kapitalbesitzer arbeitet, und daß die Mittelschicht abrutscht? Daß 63 Jahre – non-stop steigende Schulden der Beweis sind, daß unser Steuersystem überhaupt nicht funktioniert? Daß die akademischen „Eliten“ gleichgültig und ebenso wie die Regierungsparteien komplett ratlos sind (Zitat Angela Merkel: „Auf die eigentliche bedrängenden Fragen haben wir keine Antworten.“)?

Hat Anne Will nicht Recht, als sie am 13.02.2011 in ihrer Sendung fragte: „Müßte man nicht das ganze System über Bord werfen und mal was ganz anderes probieren?

Ein solches neue System müßte nicht nur die Mega-Probleme unserer Gesellschaft lösen, umsetzbar und mehrheitsfähig sein. Es müßte auch einer möglichst großen Öffentlichkeit bekannt werden, wenn es eine Chance haben soll. Eine solche Chance ist die ZDF-Show „Ich kann Kanzler“, bei der mein Freund und Kollege Jörg Gastmann als Vertreter des „Bandbreitenmodells“ ein revolutionäres neues System einer Öffentlichkeit von 2 Mio. Zuschauern sowie sämtlichen politischen Redaktionen vorstellen könnte. Die Teilnehmer der Show werden wohl kaum mehr als eine Minute haben, um Ideen vorzustellen, und wenn es wirklich neue Ideen sind, sprengen sie ohnehin den Rahmen einer Unterhaltungssendung. Aber: Eine Minute kann genügen, um einen Teile der 2 Mio. Zuschauer und einen Teil der Redakteure zum Nachdenken zu bringen, und wo gibt es das schon im stromlinienförmigen Einheitsbrei der Massenmedien?

Wenn Sie bis Sonntag um spätestens 18 Uhr unter http://xt.zdf.de/ich-kann-kanzler/ für Jörg Gastmann (5. Kandidat von Links) voten, bringen Sie nicht nur das mediale Establishment ins Schwitzen, sondern tragen dazu bei, daß eine neue, revolutionäre Lösung diskutiert wird, die die o.g. Probleme meiner Überzeugung nach wirklich lösen kann. Das Bandbreitenmodell kann die Rahmenbedingungen Ihres Lebens erheblich verbessern. Einen Haken habe auch ich lange gesucht, aber bisher konnte niemand einen finden außer „kenne ich nicht, will ich nicht“. Mit wenigen Mausklicks können Sie mithelfen, eine Diskussion über eine Alternative zu unserem System in Gang zu bringen!

Ihr Roland Kahl, 84562 Mettenheim, roland.kahl(bei)economy4mankind.org