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31.325 Berufskrankheiten bei Wismut-Arbeitern anerkannt

Uranbergbau

31.325 Erkrankungen ehemaliger Beschäftigter der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut wurden bis 1999 als Berufskrankheit anerkannt. In 7.695 Fällen habe es sich um von Strahlen verursachte Krebserkrankungen gehandelt, erklärte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der PDS. Von 1991 bis 1999 seien 1.890 Personen verstorben, bei denen das für die Berufskrankheit ursächliche Leiden zum Tod geführt habe.

Im vergangenen Jahr seien 1.592 Beschäftigte der Wismut GmbH als beruflich strahlenexponierte Personen eingestuft worden. Nach Angaben der Regierung geht der Strahlenschutz davon aus, dass auch niedrige Strahlenexpositionen mit Gesundheitsrisiken verbunden sind, wenn auch nur mit der entsprechend geringen Wahrscheinlichkeit. Die Grenzwerte in der Strahlenschutzverordnung seien deshalb keine Schwellenwerte, unterhalb derer keine Effekte auftreten würden. Auch bei niedrigen Expositionen seien Effekte zu beobachten und individuelle Schäden könnten nicht ausgeschlossen werden.

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