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Weg für Zahlungen russische Opfer frei

NS-Zwangsarbeiter

Der Weg für die Auszahlung von Entschädigungsgeldern an in Russland lebende frühere Zwangsarbeiter ist frei. Die russische Partnerorganisation "Verständigung und Aussöhnung" und die russische Sberbank unterzeichneten einen entsprechenden Bankenvertrag, wie die Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" am Mittwoch in Berlin mitteilte. Sie geht davon aus, dass mit den Auszahlungen noch im Juli begonnen werden kann. Auch die vertraglichen Vorbereitungen für Antragsannahme und Auszahlungen in Lettland und Litauen seien abgeschlossen, hieß es weiter.

Nach Schätzungen leben noch etwa 1,8 Millionen der während der NS-Zeit zehn bis zwölf Millionen Zwangsarbeiter. Sie erhalten je nach Schwere ihres Schicksals eine Entschädigungssumme zwischen 5.000 und 15.000 Mark. Das Geld fließt aus einem Fonds, in dem Bundesregierung und Wirtschaft je fünf Milliarden Mark einzahlen.

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