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Urlaubsreise der Kinder war kein offizielles Unesco-Projekt

Flugzeugabsturz

Die bei dem Flugzeugkatastrophe über dem Bodensee ums Leben gekommenen russischen Kinder sind nicht auf Kosten der Unesco nach Spanien geflogen. "Die Reise wurde von der Unesco weder organisiert noch finanziert", sagte der Sprecher der deutschen Unesco-Kommission, Andreas Baaden am Dienstag in Bonn. Allerdings sei die Reise von einem örtlichen Unesco-Klub in Baschkortostan initiiert worden.

Bei Unesco-Klubs handele es sich um private Initiativen, die von der Weltorganisation völlig unabhängig seien. "Diese Vereine stellen der Unesco ihr Programm vor und erhalten die Genehmigung den Namen zu verwenden, wenn sie sich für Ziele wie Völkerverständigung, Toleranz, Frieden oder Umwelterziehung einsetzen", sagte Baaden.

Finanziert würden die Klubs über Sponsoren, Spenden oder private Gelder, jedoch nicht über Unesco-Gelder. Weltweit unterstützten etwa 5.000 Klubs die Arbeit der Unesco sowie ihrer Nationalorganisationen.

Bei einer Flugzeugkatastrophe über dem Bodensee in der Nacht zum Dienstag starben 71 Menschen. Die meisten Opfer waren Schüler aus Ufa, der Hauptstadt Baschkortostans. Nach Angaben des Stadtsprecher Timur Sultanow handelte es sich dabei überwiegend um Kinder von baschkirischen Ministern oder anderen Regierungsbeamten. Sie wollten an einer Bildungsreise teilnehmen.

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