Demonstration am 3.10.2002
Protestzug: Kein Krieg gegen den Irak
Die Organisatoren der Demonstration meinen, das Leiden der irakischen Bevölkerung müsse ein Ende haben. Es sei der Westen gewesen, der den irakischen Diktator bei seinem Angriffskrieg gegen den Iran hochgerüstet hat, auch als dieser Giftgas gegen Iraner und die eigene kurdische Bevölkerung eingesetzt hat. Dem jetzt von den USA beschlossenen Regimewechsel würden wieder tausende unschuldige Menschen zum Opferfallen, das Land werde weiter verwüstet. Ein politisches Nachkriegskonzept sei nicht vorhanden. Nicht nur der gesamten Golfregion drohe Destabilisierung, auch die weltpolitischen Konsequenzen der "Präventivkrieg"-Doktrin, die sich auch den Einsatz atomarer Waffen vorbehält, seien gar nicht absehbar. Das Recht des Stärkeren drohe das Völkerrecht zu verdrängen.
Die Veranstalter des Protests glauben, der angekündigte Krieg könne und müsse verhindert werden. In vielen Ländern der Welt formiere sich Widerstand gegen diesen Krieg. Den begrüßenswerten Aussagen unserer Politikerinnen, Deutschland werde sich an Militäraktionen gegen den Irak nicht beteiligen, müssten nun Taten folgen. Die Initiatoren der Demonstration fordern den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus der Golfregion und keine Nutzung der US-Militärbasen in Deutschland als Aufmarsch- und Nachschubstützpunkte! Insbesondere die US-Airbase am Frankfurter Flughafen sei ein wichtiger Ort für die Kriegsvorbereitungen auf deutschem Boden. Deshalb rufen sie zu einer friedlichen Protestaktion auf:
Am Donnerstag, 3. Oktober 2002, Treffpunkt 14 Uhr, Bahnhof Zeppelinheim, Protestzug zur US-Airbase
Die Aufrufenden sind: ATTAC Ffm, Frankfurter Schülerinnen Initiative für den Frieden, GEW Ffm, Initiative Ordensleute für den Frieden, IPPNW-Regionalgruppe Ffm, Jungdemokraten/Junge Linke Hessen, Linksruck Ffm, Pax Christi- Bistumsstelle Limburg, PDS Kreisverband Ffm, ["solid] Ffm, Einzelpersonen: Pfarrer Dr. Hans Christoph Stoodt (Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main), Giuseppe Zambon, Sung Hyung Cho, Edeltraud Thielen (Ver.di), Marianne Müller (MLPD), Bruni Freyeisen (DKP-Kreis Ffm), Horst Schäfer, Claudia und Ralf Köster, Claudia und Michael Volpp, Barbara Lang, Katinka Pönsgen (IG-Metall Frankfurt)
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Am 27. Sep. 2002 unter:
welt-onlineStichworte:
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Europarat warnt vor Militärschlag gegen Irak »

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