Kanadische Abrüstungsinitiative
Waffeninspekteure aus Kanada wollen in USA Massenvernichtungswaffen suchen
Robert Hülsbusch, Bundessprecher der DFG-VK: "Wir wollen diese Initiative auch in Deutschland bekannt machen, da sie den Widerspruch der gegenwärtigen internationalen Politik aufdeckt und auch Perspektiven für eine friedliche Entwicklung aufzeigt." Der Gefahr durch Waffenvernichtungswaffen und durch Proliferation könne nur durch eine umfassende Abrüstung begegnet werden. Hier hätten die großen Waffennationen - allen voran die USA - zunächst mal ihre Hausaufgaben zu machen.
Hülsbusch: "Die Kanadische Initiative zeigt gleichzeitig, dass es bei einem Irakkrieg nicht um Massenvernichtungswaffen geht, sondern andere Motive der USA im Spiel sind."
Die Idee zur Waffeninspektion kam den Kanadiern, als sie die US-Politik genauer untersuchten: Die Bush-Regierung habe vier Kriterien festgelegt, um gefährliche Staaten identifizieren zu können: umfangreiche Lager an chemischen, biologischen und nuklearen Waffen; die Nichtbeachtung der Resolutionen der Vereinten Nationen; die Weigerung internationale Verträge zu unterzeichnen und zu respektieren; die Machtübernahme der Regierenden durch illegale Mittel.
Diese vier Kriterien treffen - so die Initiative "Rooting Out Evil" auf die USA zu und eine Inspektion ihrer Anlagen sei daher unumgänglich! Die DFG-VK fordert seit langem intensive Schritte zur Abrüstung. Dazu gehöre auch die vollständige atomare, chemische und biologische Abrüstung.
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Am 03. Feb. 2003 unter:
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