Irak
Hilfsorganisationen bauen Gesundheitsversorgung wieder auf
Mittlerweile konnten die Hilfsorganisationen aber erste Erfolge in der medizinischen Versorgung erreichen:
CARE:
13 Lastwagen mit Kindernahrung, Desinfektionmaterialien und Hilfsgütern für Krankenhäuser haben am Sonntag Bagdad erreicht. 24 Krankenhäuser in und um Bagdad wurden bereits mit dringend benötigten Materialien ausgestattet. Darunter 21 Sauerstoffgeräte. Rund 16.000 Patienten sowie besonders gefährdete Familien erhalten zusätzlich Hygiene-Sets, um Durchfall- und Infektionserkrankungen vorzubeugen. CARE-Mitarbeiter haben in den vergangenen Tagen Notstromgeneratoren in neun Krankenhäusern installiert und repariert. Auch im Yarmuk-Hospital, einem der größten Krankenhäuser Bagdads, wurde die Energie wieder hergestellt.
Die Johanniter:
Ein großer Hilfskonvoi der Johanniter und ihres französischen Partners "Premiere Urgence" bringen Medikamente und medizinische Ausrüstung für mehrere tausend Patienten in das Kinderkrankenhaus "Ibn Ghazwan" in Basra und weitere Krankenhäuser im Süden Iraks.
Malteser:
Die Malteser bereiten weitere Lieferungen von medizinischen Laborgeräten und Medikamenten in Nord-Irak vor. Dort fehlen vor allem Standard-Antibiotika und stärkere Schmerzmedikamente sowie Labor-Chemikalien, sterile Handschuhe, Spritzen, Kanülen, Instrumente, Urin-Katheter und EKG-Geräte.
ADRA und HELP:
In Vorbereitung ist die Koordination von freiwilligen Ärzte-Teams aus Deutschland zur Unterstützung des überlasteten Personals in den Krankenhäuserm besonders in Bagdad und Umgebung.
Die Hilfsorganisationen sind dringend weiter auf Spendenunterstützung angewiesen. Gemeinsames Spendenkonto: Aktion Deutschland Hilft Konto 10 20 30 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00, Stichwort: Irak-Krise.
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