Abschluss der "Europäischen Woche der Mobilität"
In die Stadt - ohne mein Auto! - Mehr als 1.300 Städte machten mit
Erstmals beteiligte sich die Stadt Trier - und mauserte sich gleich zu einer der Vorzeigestädte: Jeder Tag der Aktionswoche wurde unter einem Motto ausgestaltet, wie der Tag der Barrierefreiheit, der Tag der Fußgänger oder der Tag des ÖPNV. Heute heißt es in Trier "Mit dem Fahrrad zur Arbeit und zur Schule". Damit dieses Motto auch an vielen weiteren Tagen gilt, wird die sogenannte Südroute für Radfahrer eröffnet.
"Barrierefrei durch Berlin" nannte die BVG ihren Aktionstag am Samstag: Mobilitätsbehinderte konnten den Ein- und Ausstieg in Straßenbahnen und Omnibusse trainieren, seh- und hörbehinderte Menschen testeten die für sie wichtigen Informations- und Orientierungsangebote, Berliner Politiker und BVG-Prominente stellten sich im Interview den Fragen der Besucher. Für gute Unterhaltung sorgten u.a. sportliche Wettkämpfe und ein umfangreiches Kinderprogramm. So wie in Berlin sah es am Wochenende in rund 30 weiteren deutschen Städten aus: Sie alle widmeten ihre Aktivitäten dem diesjährigen Schwerpunktthema "Barrierefreie Mobilität".
Neben Berlin sind in diesem Jahr auch alle anderen europäischen Hauptstädte, außer Rom und Warschau, mit dabei. Paris sieht den heutigen Aktionstag als Beitrag in seinem Kampf gegen die derzeit extrem hohen Ozonwerte - den höchsten, die seit dem Jahr 1997 in der französischen Hauptstadt registriert wurden. Spanien stellt mit rund 230 - ebenso wie in allen Jahren zuvor - die größte Anzahl der Teilnehmerstädte.
Die "Europäische Woche der Mobilität" (European Mobility Week) ist eine Initiative von EU-Umweltkommissarin Margot Wallström. Sie findet alljährlich vom 16. bis 22. September 2003 statt und hat zum Ziel, einen umweltfreundlicheren Verkehrsmittelmix (und damit mehr Lebensqualität) in den Städten zu fördern. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Thema "Barrierefreie Mobilität".
Das Klima-Bündnis als Städtenetzwerk mit mehr als 1.200 Mitgliedskommunen in ganz Europa ist einer der vier Partner in der europäischen Koordination der Initiative und die Koordinationsstelle für die deutschen Teilnehmerkommunen.
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