Datenschutz
Widerspruchsfrist zur Invers-Telefonauskunft läuft ab
Angesichts steigender Werbebelästigungen und florierendem Adresshandel müsse jede zusätzliche Datenweitergabe dringend überdacht werden, so Höfken. Die Adressdaten der Inverssuche könnten zum Beispiel für Werbeansprachen von Kunden in einzelnen Stadtgebieten verwendet und damit Werbepost gezielter adressiert werden. Auch die Bekanntgabe der Handynummer in Kontaktbörsen und Chatrooms im Internet könne demnächst unangenehme Folgen haben, wenn statt des telefonischen Flirts ein echter Besuch vor der Tür stehe.
Mit der Neuregelung des Telekommunikationsgesetzes war auf Druck von CDU/CSU und FDP im Vermittlungsverfahren die so genannte Inverssuche seit Juli möglich geworden. So kann mit Hilfe der Telefonnummer bei der Telefonauskunft künftig Name und Adresse des Nummerninhabers ermittelt werden.
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Am 07. Sep. 2004 unter:
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« Pharmakonzerne halten Informationen zu Krebsmedikamenten zurück
Die Reichsten wählen FDP »
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