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Abgeordnete genehmigen 100 Millionen für BND-Umzug

Geheimdienst

Das Vertrauensgremium des Bundestags hat nach Informationen der "Welt am Sonntag" die Weichen für den endgültigen Umzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Pullach nach Berlin gestellt. In der vergangener Woche habe das vertraulich tagende Gremium, das aus Mitgliedern des Haushaltsausschusses besteht und für die Etats der Geheimdienste verantwortlich ist, 100 Millionen Euro bewilligt. Mit dem Geld soll die Planung der neuen Zentrale des Geheimdienstes in Berlin bis zur Baureife vorangetrieben werden. 40 Millionen Euro sollen dieses Jahr fließen, 60 Millionen im nächsten.

Anfang Februar war der siegreichen Architekturentwurf des Berliner Büros Kleihues+Kleihues der Öffentlichkeit präsentiert worden. Er sieht einen Neubaukomplex auf dem zehn Hektar großen Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend im Berliner Stadtbezirk Mitte vor. Die Hauptnutzfläche beträgt 100 000 Quadratmeter. Rund 4000 BND-Beschäftigte werden dort arbeiten.

Die Bauarbeiten sollen im Oktober 2006 beginnen, der Rohbau Ende 2008 fertiggestellt sein. Am 4. August 2011 will der BND in seine neue Zentrale einziehen. Die Baukosten werden mit 720 Millionen Euro veranschlagt.

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