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Angela Merkel zur Kanzlerin gewählt

51 Stimmen fehlten

Der Bundestag hat die CDU-Vorsitzende Angela Merkel am Dienstag im ersten Wahlgang zur Bundeskanzlerin gewählt. In geheimer Wahl votierten 397 der insgesamt 614 Abgeordneten für Merkel; 308 Stimmen wären notwendig gewesen. 202 Parlamentarier stimmten mit Nein, 12 enthielten sich. Die große Koalition von Union und SPD verfügt über insgesamt 448 Stimmen. Merkel fehlten damit 51 Stimmen ihrer Koalition. An der Abstimmung hatten sich 612 Parlamentarier beteiligt, eine Stimme war ungültig.

Neben Merkel gehören dem Kabinett sieben Unions-Politiker und acht Sozialdemokraten an. Dabei ändern sich zum Teil durch Neuzuschnitt die Namen der Ministerien. Getrennt wurde das Wirtschafts- und Arbeitsministerium in zwei Ressorts, das Gesundheitsministerium gibt den Bereich Soziales ab. Aus dem Verbraucherschutzministerium wird vom Namen her wieder als erstes ein Ernährungsministerium. Das Verkehrsministerium ersetzt seinen ZusatzWohnungswesen durch Stadtentwicklung.

Die Ressortchefs sind: Vizekanzler Franz Müntefering (SPD, Arbeit und Soziales), Michael Glos (CSU, Wirtschaft und Technologie), Horst Seehofer (CSU, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Wolfgang Schäuble (CDU, Inneres), Ursula von der Leyen (CDU, Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Annette Schavan (CDU, Bildung und Forschung), Franz Josef Jung (CDU, Verteidigung), Peer Steinbrück (SPD, Finanzen), Wolfgang Tiefensee (SPD, Verkehr, Bau und Stadtentwicklung), Sigmar Gabriel (SPD, Umwelt), Brigitte Zypries (SPD, Justiz), Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD, Entwicklungshilfe), Ulla Schmidt (SPD, Gesundheit), Frank-Walter Steinmeier (SPD, Auswärtiges Amt). Zum Kabinett gehört auch als 15. Bundesminister Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU).

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