Ausstellung

Fotografien zeigen Arbeit von "Ärzte ohne Grenzen"

Ab Freitag ist im Berliner Bahnhof Friedrichstraße eine Fotoausstellung über die Arbeit der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zu sehen. Die 50 "Notaufnahmen" führen die Bahnhofsbesucher nach Bangladesch, Indonesien, Usbekistan, in die Demokratischen Republik Kongo und den Sudan. Die Ausstellung wird bis zum 26. Januar in Berlin gezeigt und danach in Mannheim Hbf (29.1. - 11.2.),Dresden-Neustadt (14. - 27.2), München Hbf (3. - 12.3.), Essen Hbf (15. - 24. 3.) und Frankfurt a.M. Hbf (27.3. - 5. 4.).

In den Bahnhöfen werden großformatige Fotografien aus fünf der insgesamt rund 70 "Einsatzländer" der Organisation ausgestellt: "Die Geschichten, die diese Bilder erzählen, zeugen von Leid und Zuversicht, Not und Hilfe zugleich. Insofern spiegeln sie auf beeindruckende Weise wider, was unsere Mitarbeiter in den Einsatzgebieten jeden Tag erleben", sagte Adrio Bacchetta, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen über die Ausstellung. Ob Malaria in Bangladesch, Vertreibung im Sudan oder das Überleben in Trümmern nach dem Tsunami: die Menschen in diesen Gebieten sind auf medizinische Hilfe angewiesen.

Die Bilder wecken Hoffnung, doch im Hintergrund eines jeden Fotos bleiben die Ursachen der Not präsent. "Diese kann Ärzte ohne Grenzen als Nothilfeorganisation nicht aus dem Weg räumen", so Bacchetta. "Aber wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, darauf aufmerksam zu machen, wenn Menschen brutal vertrieben werden, ihnen medizinische Hilfe verwehrt oder sexuelle Gewalt als Kriegswaffe eingesetzt wird. Die Ausstellung ist Teil dieses Anliegens."

An der Ausstellung haben die Fotografen Sebastian Bolesch, Alessandro Cosmelli, Tom Craig, Ron Haviv/VII und Ton Koene mitgewirkt.

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