Wettbewerb
GEW wendet sich gegen öffentliches Schulranking
Die GEW vermutet, dass es den Landesregierungen darum geht, "das Geld für zusätzliches pädagogisches Unterstützungspersonal und bessere Lehrerfortbildung" zu sparen.
Gegen "die regelmäßige Beobachtung (Monitoring) des deutschen Bildungswesens durch wissenschaftlich hochwertige internationale Vergleichsstudien wie PISA und IGLU (Grundschulstudie)" hat die GEW allerdings nichts einzuwenden. Auch eine kontinuierliche "Bildungsberichterstattung, die unabhängigen Experten als Grundlage für die Weiterentwicklung des Bildungswesens dienen könne", wird von der Gewerkschaft "unterstützt".
Die "Bundesländervergleiche" hätten in der Vergangenheit aber vor allem der "parteipolitischen Instrumentalisierung zu Wahlkampfzwecken und der teilweise höchst peinlichen Imagepflege von Kultusministern gedient", meint die GEW. Die Bundesländer seien "zu unterschiedlich, um sie sinnvoll miteinander zu vergleichen".
Demmer warnte "vor einer immer mehr um sich greifenden Testeritis". Sinnvoller als auf Tests und Vergleichsarbeiten zu setzen, seien Instrumente zur Selbstbewertung von Schulen, die die individuelle Förderung verbessern. Das Vorhaben der Kultusministerkonferenz, den Bundesländervergleich auch für zentrale Abschlussprüfungen zu nutzen, lehnt Demmer strikt ab. Vor einer Vermischung von Monitoring und Prüfung würden "alle Experten" warnen. Denn dann sei "teaching to the test" vorprogrammiert.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 12. Mai. 2006 unter:
politikStichworte:
« CDU Hildesheim bittet ngo-online um Richtigstellung
Bundesfamilienministerium widerspricht Zahlen zu Elterngeld »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
