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Internetsicherheit

<<Wunderliche Welten>>

Gibt es menschliche Schwarmintelligenz? Der Zuwachs an "Hacktivisten" wird es zeigen, denn bislang steht der Beweis noch aus. "Hacktivisten", eine Wortkombination aus Hacker und Aktivist, sind Menschen, die sich im Internet zusammen schließen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Weitere Informationen im folgenden Text!

Ich werde „Hacktivist“!

Übrigens eine Wortmischung aus Hacker und Aktivist. Da meine Computerkenntnisse in den letzten Wochen enorm zugenommen haben- ich kann mein Laptop jetzt eigenhändig herauf und herunterfahren – werde ich mich dieser Gruppe anschließen, die jedes Unternehmen, das sie einmal geärgert hat kurzfristig lahm legt.

Einmal gegen „Wikileaks“ gehustet, schon hatten Mastercard, Visa und Paypal ein Virusproblem. Hackergemeinden wehren sich, und da ist sogar ein Weltkonzern wie Sony machtlos, wenn er sich nicht im Sinne der Hackergemeinde benimmt.

Leute, vereinigt euch im Netz!

Schwarmintelligenz bringt weiter!*

Nun muss ich aber, wenn ich die letzten Aktionen des menschlichen Schwarmes objektiv betrachte, feststellen, dass es diese Form der Intelligenz nur bei Tieren gibt. Einmal eine Geburtstagsparty falsch angekündigt und schon rennen 1600 Deppen los, um sich sinnlos in einer Wohnsiedlung zu besaufen. Sich durch todlangweilige Doktorarbeiten Zeile für Zeile durchzuarbeiten, um eventuelle Plagiate heraus zu filtern, erscheint mir auch nicht gerade als ein Zeichen von überragender Intelligenz.

Nun ja, ein Bundesverteidigungsminister ist darüber gestolpert und mächtig auf die Nase gefallen, aber ich denke, wir hätten ihn nur weiter machen lassen sollen, denn ausgeprägte Arroganz, Selbstverliebtheit und hochherrschaftliches Auftreten hatten schon immer eine Bananenschale für den so Agierenden bereit.

Ich persönlich werde mich in das Netz der Lottogesellschaft hacken als Strafe für jahrelanges, erfolgloses Spielen. Ich werde die Gesellschaft mit einem Virus infizieren und ihn erst preisgeben, wenn ich im Austausch dafür die Lottozahlen der wöchentlichen Ziehungen für den Rest des Jahres erhalte.

Ich werde mich in die Computer der Partnervermittlungen einschleichen und Paare zusammen- stellen, die überhaupt nicht zueinander passen, um ein wenig Realität in die Vermittlungen zu bringen.

Als nächstes wären dann die Fernsehsender an der Reihe. Eine Werbung während eines äußerst spannenden Krimis und sie können sich von ihren Computern verabschieden.

Als weiblicher Robin Hood werde ich im WWW auftreten und ein paar Korrekturen an der Verteilung des Reichtums vornehmen.

Danach nehme ich mir alle Zeitschriften vor, die Frauen abbilden, die augenscheinlich in ihrem ganzen Leben noch nicht einen Bissen gegessen haben. Im „Playboy“ werde ich die Fotos nackter Supermodells gegen Bilder von Männern austauschen. Nicht retuschiert, meine Herren, sondern so wie die Natur euch geschaffen hat. Dann möchte ich erleben, dass es einer von euch noch wagen wird, über die Figur der Frau oder Freundin zu meckern.

Nehmt euch also alle vor mir in Acht, besonders, wenn ich es wieder einmal geschafft habe, meinen Computer erfolgreich hoch zu fahren.

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