Permanent People´s Tribunal (PPT)
Menschenrechte - Pestizid-Konzerne werden angeklagt
Die angeklagten Pestizid-Konzerne sind Monsanto, Dow, BASF, Bayer, Syngenta und DuPont. Diese "Big6" kontrollieren gemeinsam 71% des globalen Pestizid-Marktes und rund 58% des weltweiten kommerziellen Saatgut-Marktes, wodurch die Pestizid- und Agro-Gentechnik-Industrie einen der am stärksten konsolidierten Wirtschaftszweige der Welt darstellt.
Neben den Konzernen werden auch der Internationale Währungsfond, die Weltbank und die Welthandelsorganisation angeklagt, weil sie durch ihre Politik und durch ihre Programme die Konzentration und Macht von Konzernen begünstigen. Außerdem werden die Regierungen der Schweiz, Deutschlands und der Vereinigten Staaten von Amerika, in denen die sechs Konzerne ihren Hauptsitz haben, angeklagt, weil sie die Macht der Konzerne nicht ausreichend regulieren.
Das Permanent People´s Tribunal (PPT) wurde 1979 gegründet, um auf massive Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, die institutionell niemals aufgegriffen und verhandelt wurden. Das Verfahren folgt den strengen Regeln einer juristischen Verhandlung und bezieht sich auf existierendes Recht und internationale Regelungen wie die internationale Menschenrechtsgesetzgebung oder die UN Deklaration für Menschenrechte. Das PPT findet in diesem Jahr in Bangalore/Indien statt.
Einladung zum Pressegespräch am 12. Dezember 2011 in Bonn
zum Permanent People´s Tribunal (3.- 6. Dezember 2011) in Indien "Menschenrechtsverletzungen durch Pestizid-Konzerne"
Datum/Zeit: 12. Dezember 2011, 10:30 bis 11:30 Uhr Ort: Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37, 53113 Bonn
Ihre Gesprächspartner
· Sarojeni V. Rengam, Direktorin, PAN Asia and the Pacific, Penang/Malaysia: berichtet über das Permanent People´s Tribunal, über die Anklagen und den Urteilsspruch
· Francois Meienberg, Co-Geschäftsleiter, Erklärung von Bern, Bern/Schweiz: stellt ein neues Gutachten vor über die Pflicht von Pestizidkonzernen, Menschenrechte zu respektieren.
· Philipp Mimkes, Geschäftsführer, Coordination gegen BAYER-Gefahren, Deutschland: berichtet über die Befassung des Tribunals mit dem Bienensterben durch BAYER-Pestizide
· Carina Weber, Geschäftsführerin, PAN Germany, Hamburg/Deutschland: stellt Ergebnisse einer neuen PAN Germany Recherche über die aktuelle Vermarktung hochgefährlicher Pestizide durch deutsche/schweizer Konzerne vor.
Hintergrund Menschrechte: Pestizid-Konzerne werden angeklagt
Näheres zum Permanent People´s Tribunal finden sie auf: www.agricorporateaccountability.net
Pesticide Action Network (PAN) International PAN International ist ein globales Netzwerk von mehr als 600 Organisationen in über 90 Ländern, das sich seit 1982 für eine Reduzierung der Abhängigkeit von Pestiziden einsetzt.
Für Rückfragen:
Carina Weber, Tel. 040-3991910-23, E-Mail: carina.webe @ pan-germany.org Philipp Mimkes, 0211-333 911, CBGnetwork@aol.com
Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) eMail CBGnetwork @a ol.com Internet www.CBGnetwork.org Twitter: twitter.com/BayerGefahren Facebook www.facebook.com/pages/Coordination-gegen-BAYER-Gefahren-CBG/127538777294665
Tel 0211-333 911, Fax 0211-333 940
Beirat Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker, ehem. MdB, Burgwald Dr. Sigrid Müller, Pharmakologin, Bremen Prof. Dr. Anton Schneider, Baubiologe, Neubeuern Prof. Rainer Roth, Sozialwissenschaftler, Frankfurt/M. Prof. Jürgen Junginger, Designer (i.R.), Krefeld Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen Eva Bulling-Schröter, MdB, Berlin Dr. Janis Schmelzer, Historiker, Berlin Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln
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Am 23. Nov. 2011 unter:
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