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Fahrradtour nimmt Kurs auf die RWE-Hauptversammlung in Essen

Dienstag, 11 Uhr, Kundgebung vor Staatskanzlei NRW in Düsseldorf

Kampagnen-Fahrradtour in Richtung RWE Mit einer Kundgebung vor der NRW-Staatskanzlei verleiht morgen Vormittag ein Bündnis von Umweltgruppen und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre seiner Forderung nach einer entschlossenen Umsetzung der Energiewende Nachdruck. Bei einer persönlichen Begegnung mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Franz-Josef Lersch-Mense, fordern die TeilnehmerInnen der Kampagnen-Fahrradtour die Ministerpräsidentin auf: „Frau Kraft, retten Sie das Klima statt RWE!“ Anschließend nimmt die Fahrradtour Kurs auf die RWE-Aktionärsversammlung am Mittwoch in Essen.

„Wir verlangen von der NRW-Landesregierung, der Energiewirtschaft zukunftsweisende politische Signale und Anreize zu geben“, sagte Dachverbands-Geschäftsführer Markus Dufner. „Konzerne wie RWE, die die Energiewende blockieren, dürfen keine Vergünstigungen bekommen. Während Wirtschaftsminister Gabriel bereits an einem Kapazitätsmarkt-Gesetz arbeite, stellt Frau Kraft den Energiekonzernen Ausgleichszahlungen für das Vorhalten von konventionell erzeugter Energie in Aussicht. Es ist nicht hinnehmbar, dass die öffentliche Hand sowie Steuerzahler und Stromkunden die schweren unternehmerischen Fehler ausgleichen sollen, die RWE mehr als zehn Jahre lang gemacht hat.“

Nach erfolgreichem Kampagnenauftakt am Samstag in der Kölner Innenstadt hat die Fahrradtour „Klima retten statt RWE!“ auf den ersten beiden Etappen Kundgebungen bei der Hauptverwaltung der RWE Power AG, beim RWE-Forum „Terra Nova“ am Braunkohletagebau Hambach und vor dem Kraftwerk BoA I in Niederaußem abgehalten. Viele Bürgerinnen und Bürger in den tagebaunahen Gemeinden freuten sich über die Solidarität der Kampagnen-TeilnehmerInnen und nutzten die Begegnung zum Informationsaustausch.

„Die klimaschädliche Wirkung der Braunkohleverstromung ist bekannt“, sagte Alfred Weinberg von der Initiative ´Solidarische Vielfalt – Kölner Gruppe gegen Braunkohle´. „Für die Bevölkerung im Umland der Braunkohletagebaue und Kraftwerke kommen noch zusätzlich die gesundheitsschädliche Wirkung des radioaktiven Feinstaubs und die Angst um den Verlust Ihres Zuhauses hinzu.“ „Die von der Landesregierung kürzlich verkündete Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler reicht nicht aus“, stellte Dufner fest. „Es ist schon jetzt deutlich, dass der Strommarkt den Braunkohlestrom aus unserer Heimat Nordrhein-Westfalen nicht braucht.“

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