Klimaschutz
US-Initiative will unabhängig von Regierung Kyoto-Protokoll umsetzen 29. Juni 2005 [ngo] 166 US-amerikanische Bürgermeister unterstützen zur Zeit ein landesweites Klimaschutzbündnis in den USA. Davon berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) am Mittwoch. Die Mitglieder des Bündnisses haben sich demnach verpflichtet, die von der Bush-Regierung abgelehnten Kyoto-Verpflichtungen der USA selbständig in ihren Städten und Gemeinden umzusetzen. Ziel der Selbstverpflichtung sei es, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2012 um sieben Prozent unter die Werte von 1990 zu senken. Eine zweiter Zusammenschluss aus 18 Bundestaaten wolle den Ausbau sauberer Energiequellen fördern.
Anlass des Berichts des BMU war ein Treffen zwischen Bundesumweltminister Jürgen Trittin und New Mexicos Gouverneur, Bill Richardson, sowie dem Bürgermeister von Albuquerque, Martin J. Chavez.
Während Chavez das Klimabündnis der 166 Bürgermeister vertrat, traf Richardson wegen einer anderen Initiative mit Trittin zusammen. Laut BMU hat er vor, New Mexico zum "clean energy state" (saubere-Energien-Bundestaat) zu machen. Gemeinsam mit seinem kalifornischen Kollegen Arnold Schwarzenegger gehöre er der "Western Governors' Association" an, einem Zusammenschluss von 18 westlichen Bundesstaaten, die sich den Ausbau sauberer Energien und eine Verbesserung der Energieeffizienz um 20 Prozent bis 2020 zum Ziel gesetzt haben.
Das Bundesumweltministerium schrieb: "Die besondere Verantwortung der USA beruht auf den exorbitant hohen Anteil an den weltweiten Treibhausgasemissionen." So verursachten die USA mit 5,7 Milliarden Tonnen circa 22 Prozent der weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen. Foto: Wagner & Co. Solartechnik/Deutsche Bundesstiftung Umwelt
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