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Empfehlungen für die richtige Mischung in Schultüte und Pausensnacks

Schulstart

Bald ist es wieder soweit! Aufgeregt fiebern die künftigen Erstklässler ihrer Einschulung entgegen. Mit dabei die heiß begehrte Schultüte, oft prall gefüllt mit Süßigkeiten. Damit die Kids gleich fit durchstarten, kommt es hierbei auf die richtige Mischung an. Die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale raten Eltern, neben einer kleinen Auswahl vom Lieblings-Naschwerk auch an alternative Snacks zu denken, wie z. B. Äpfel oder Kirschen, Knuspernüsse oder Trockenfrüchte. Mit selbst gemachtem Popcorn in kleinen bunten Tüten können beispielsweise Lücken der Schultüte ausgepolstert werden.

Peppige Butterbrotdosen und Trinkflaschen für ein abwechslungsreiches Pausenfrühstück sind ebenfalls sinnvolle Utensilien für die Zuckertüte. Auch über Bleistifte oder Radiergummis, mit In-Motiv, kleine Spiele, Puzzle, Bälle oder Kaleidoskope freuen sich die Kids. Wem das noch nicht reicht, kann einen Gutschein für einen Ausflug in die Schultüte legen, zum Beispiel für Zoo, Schwimmbad oder Kindermuseum. Ist die Schultüte zu guter Letzt auf Wunsch der Kinder noch selbst gebastelt, steht einer gelungenen Einschulung nichts mehr im Weg.

Die richtige Mischung für Schultüte und Pausensnack ist auch sinnvoll vor dem Hintergrund, dass sich in den vergangenen 10 - 15 Jahren die Zahl übergewichtiger Kinder bei Schuleingangsuntersuchungen verdreifacht hat, meinen die Ernährungsfachfrauen. Abwechslungsreiche Ernährung sollte deshalb von Anfang an auf dem Stundenplan stehen. Dazu gehören vor allem ein gutes erstes Frühstück, idealerweise zu Hause, und ein zweites in der Schulpause.

Diese liefern die nötige Energie, um konzentriert und fit in der Schule zu sein. "Dabei kommt es auf die Zusammenstellung an", meint Kathrin Bratschke, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale. Sie empfiehlt frisches Obst und Gemüsestückchen á la Saison, lecker belegte Vollkornbrote oder mal ein Jogurt. Damit das Pausenbrot nicht im Mülleimer landet, sollten die Snacks vielseitig, appetitlich zubereitet und ansprechend verpackt sein. Ein reichliches Angebot an Getränken gehört ebenfalls dazu, zum Beispiel wenig süße Früchtetees, Mineralwasser und Saftschorlen. Und noch ein Tipp: Über den Tag verteilte Mahlzeiten verhindern Heißhungeranfälle.

Geld als Ersatz für ein selbst zubereitetes Pausenbrot ist keine Alternative, da Kinder sonst den nächstbesten Kiosk, Imbiss oder Bäcker ansteuern. Daraus resultiert nicht wie gewünscht ein gesundheits- und umweltbewusstes Verhalten, sondern langfristig unerwünschtes Übergewicht.