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Gefahren der Endlagerung wurden laut König unterschätzt

"Falsche Grundhaltung" bei Wissenschaftlern

Die Gefahren und Herausforderungen bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle sind nach Ansicht des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, über lange Zeit "systematisch unterschätzt" worden. Von Beginn an habe sich bei diesem Thema auch bei Wissenschaftlern "eine falsche Grundhaltung herausgebildet", sagte König am Mittwoch (10. September) in Remlingen bei einer Podiumsdiskussion zum Atommülllager Asse.

Aufgrund dieser Versäumnisse komme es nun zunächst darauf an, Zeit für Stabilisierungsmaßnahmen zu gewinnen. Das gelte für das Bergwerk Asse, aber auch für das Atommüllendlager Morsleben in Sachsen-Anhalt, sagte König.

Das BfS wird künftig das Atommülllager Asse betreiben und auch für dessen so genannte "Schließung" zuständig sein, was auch die umstrittene Flutung des Bergwerks bedeuten kann. Die Behörde ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) unterstellt.

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