Fukushima - Japan erlebt die nukleare Katastrophe

Atomkraft ist todsicher !

Eine Explosion ist das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 explodiert. Der schlimmste aller Fälle ist eingetreten. Es muss weltweit ein Ende dieser letztlich unkontrollierbaren Technik gemacht werden.

Außer den vielen alternativen Energiemöglichkeiten, die in Europa und Skandinavien entwickelt werden, sollte ein weltweites Projekt vorangebracht werden. Unter dem Namen Desertec wird ein alternatives Energieprojekt beschrieben.

Allerdings setzt eine solches Projekt voraus, dass die Verwaltung dieser Energiewirtschaft von jedem Land selbst geschieht und nicht durch ausländische Investoren bestimmt wird.

Pressemitteilung der Bürgerinitiativen Gorlebens: "Nach dem stärksten Erdbeben, das Japan je erschüttert hat, ist der Block I des AKW Fukushima außer Kontrolle. In die große Sorge um die Menschen in Japan mischt sich bei deutschen Atomkraftgegner das Entsetzen über die Reaktion der politisch Verantwortlichen in Berlin und ihren verbalen Reflex, in Deutschland könne sich eine derartige Katastrophe nicht ereignen.

"Die Havarie des Atomkraftwerks ist keine Naturkatastrophe, sie ist eine Folge der Naturkatastrophe", mahnt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. "Menschliche Fehler, Naturkatastrophen, Ermüdungserscheinungen des Materials - die Nukleartechnologie ist eine Hochrisikotechnologie, dazu kommt die Gefahr, die von dem hochradioaktiven Müll ausgeht, der für eine Million Jahre sicher gelagert werden muss: So viel ist sicher, dass nichts sicher ist, wir fordern die Abkehr von der Atomtechnologie weltweit. Schaltet die Reaktoren endlich ab!"

Von Wolfgang Theophil