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gas

Prof. Dr. Claus W. Turtur

Energiewende oder Energierevolution?

Energierevolution durch Prof. Dr. Claus W. Turtur Klassische Energieträger wie Uran, Erdöl oder Gas lassen zunehmend Nachteile erkennen, hauptsächlich durch die Belastung der Umwelt, aber auch aufgrund der Endlichkeit der Vorräte und in Anbetracht der steigenden Preise. Neue Alternativen sind nötig. Vermutlich bahnt sich eine Energiewende an, Solarzellen und Windmühlen machen von sich reden. Oder zeichnet sich gar eine Energierevolution ab? Eine bislang kaum bekannte Energieform kommt in die Diskussion, die Nullpunktsenergie elektromagnetischer Wellen des Quantenvakuums – kurz Vakuumenergie oder Raumenergie genannt. Wäre sie nutzbar, dann wäre sie der einsame Stern am Himmel der Energiepolitik, absolut umweltverträglich, ohne Gesundheitsrisiken, unerschöpflich, überall verfügbar und extrem kostengünstig. Die neue Energieform hat nur Vorteile, aber ist sie überhaupt nutzbar? Dass die Vakuumenergie existiert, ist völlig unbestritten. Nur über die praktische Nutzbarkeit streiten sich derzeit die Fachleute.

Steinmeier spricht mit Unternehmen

Bolivien verstaatlicht seine Öl- und Gasvorkommen

In Bolivien werden die Erdöl- und Erdgasvorkommen verstaatlicht. Präsident Evo Morales hat offenbar die Streitkräfte angewiesen, die von internationalen Konzernen betriebenen Gasfelder zu besetzen. Die Energievorkommen seien per Dekret unter die Kontrolle des Staatskonzerns YPFB gestellt worden, sagte Morales am Wochenende. "Das Plündern durch die ausländischen Unternehmen ist beendet", so Morales. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier kritisierte die Entscheidung des bolivianischen Präsidenten. Bei der Wirtschaft gebe es eine "tiefe Skepsis" gegenüber dieser Entscheidung, sagte Steinmeier am Dienstag in Santiago de Chile nach Gesprächen mit Unternehmensvertretern. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac meint hingegen, dass es Boliviens gutes Recht sei, staatliche Finanzquellen zu erschließen, um die Armut im Lande zu bekämpfen. Zudem entspreche die Entscheidung des bolivianischen Präsidenten dem demokratischen Willen der Bevölkerung.

Selbstverpflichtung

Private Gaskunden können nun Versorger wechseln

Private Gaskunden können ab jetzt den Versorger wechseln. Die Unternehmen E.ON Thüringer Energie AG, E.ON Avacon AG (Sachsen-Anhalt), RWE Westfalen-Weser-Ems AG, MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH, SpreeGas GmbH, ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG und ein Eigenbetrieb der Thüga AG haben sich gegenüber dem Bundeskartellamt schriftlich verpflichtet, den Privatkunden zum 1. April eine Wechselmöglichkeit einzuräumen. E.ON hat sich für alle seine Konzernunternehmen dazu verpflichtet. Hintergrund ist ein Missbrauchsverfahren des Bundeskartellamtes gegen die Gasversorger, das seit Oktober 2005 läuft. Der Verdacht: missbräuchlich überhöhte Gaspreise für Endkunden. Mit dem Einlenken der Gasversorger hat das Bundeskartellamt sein Verfahren eingestellt.

Gasversorgung

Einigung im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben erklärt, im Streit um den Erdgaspreis eine Einigung gefunden zu haben. Der russische Gaslieferant Gazprom hatte zugleich angekündigt, die Gaslieferung an die Ukraine wieder aufzunehmen. Bereits am Dienstag soll sich die Gasversorgung aus Russland wieder weitgehend normalisiert haben. Die deutschen Gasversorger berichteten, es komme wieder Gas in vollem Umfang an.

80 Euro zuviel

Viele Gasversorger rechnen falsch ab

Millionen Erdgas-Kunden in Deutschland erhalten von ihrem Gasversorger fehlerhafte Abrechnungen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Eichämter der Bundesländer. Demnach können 42,7 Prozent der Unternehmen die Vorschriften für den so genannten Effektivdruck bei der Erdgasversorgung nicht einhalten und rechnen falsch ab.

Strom & Gas

Die Expansion des Energiekonzerns E.on in Osteuropa

"Wir sind in Osteuropa noch nicht am Ende unserer Expansionswünsche", erklärte der Vorstandsvorsitzende der E.on AG Wulf Bernotat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Europas größter privatwirtschaftlicher Energiekonzern hat erst am vergangenen Freitag die schrittweise Übernahme des Gasgeschäfts des ungarischen Öl- und Gasunternehmens Mol Rt. angekündigt. In den vergangenen Wochen hat E.on für zusammen fast 450 Millionen Euro einen der beiden großen Gas-Verteiler in Rumänien sowie zwei bulgarische Stromversorger aufgekauft. Weitere Pläne sehen Übernahmen in Tschechien und in Polen sowie den Einstieg in die Ausbeutung russischer Erdgasfelder vor.

Autoabgase sauberer

Endlich schwefelfreier Normalsprit an den Tankstellen

Bereits kurz vor Jahresende ist an den meisten Tankstellen in Deutschland Diesel und Benzin schwefelfrei. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt diese wichtige Verbesserung als Folge der Ökosteuer-Gesetzgebung. Danach dürfen Kraftstoffe ab dem 1. Januar 2003 nur noch geringste Mengen an Schwefel enthalten (10 mg/kg). Andernfalls werden sie mit einem Preisaufschlag von 1,5 Cent pro Liter belegt. Das wird dazu führen, dass Benzin und Diesel im neuen Jahr nur noch schwefelfrei fließen.

Bundesweit 1000 Erdgastankstellen bis 2008

Alternativer Antrieb

Laut dem Brandenburger Umweltministerium soll in Deutschland bis 2008 ein weitgehend flächendeckendes Netz von über 1000 Erdgas-Tankstellen entstehen. Derzeit gebe es erst rund 200 davon. Erdgas ist der fossile Brennstoff mit den geringsten Schadstoffemissionen. Der alternative Antrieb soll die Luft in den Städten erheblich weniger belasten und den Treibhauseffekt verringern. Moderne Erdgasmotoren reduzierten die Emissionen von Krebs erregenden Staubpartikeln um bis zu 90 Prozent. Zudem pusteten sie gegenüber herkömmlichen Verbrennungsmotoren nur halb soviel Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe in die Luft. Bei Stickoxiden liege die Minderbelastung sogar bei 70 Prozent, bei Kohlendioxid bei bis zu 30 Prozent.

Baltic-Gas-Interconnector-Projekt

Gas-Pipeline durch Ostsee geplant

Ein internationales Firmenkonsortium plant den Bau einer neuen Gas-Pipeline durch die Ostsee. Nach einem Bericht der Rostocker "Ostseezeitung" soll die 250 Kilometer lange Leitung von Börgerende bei Rostock nach Kopenhagen (Dänemark) und Trelleborg (Schweden) führen. Die rund 285 Millionen Euro (557 Millionen Mark) teure Pipeline soll bereits Ende kommenden Jahres verlegt werden.