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Neue Vorwürfe gegen Frankfurter Polizei

Folter

Gegen die im Mordfall Jakob von Metzler unter Folter-Verdacht geratene Frankfurter Polizei sind erneut Gewalt-Vorwürfe bekannt geworden. Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau", den der Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Job Tilmann, bestätigte, habe ein 30-Jähriger aus Frankfurt am Main Anzeige wegen Körperverletzung im Polizeigewahrsam erstattet. Beamte des im Bahnhofs- und Rotlichtviertel gelegenen 4. Polizeireviers sollen den körperbehinderten Mann, der in einer Ausnüchterungszelle war, am 14. Februar mit einem Metallrohr auf das rechte Becken geschlagen haben. Dabei habe er einen Oberschenkelhalsbruch erlitten.

Nun ermittle das Kommissariat für Amtsdelikte im Polizeipräsidium wegen Körperverletzung im Amt, so Tilmann.

Eine Täterbeschreibung, die das mutmaßliche Opfer der Zeitung gegeben habe, sei Tilmann zufolge nur eingeschränkt verwertbar. Zum einen sei sie sehr allgemein und darüber hinaus eine Gegenüberstellung derzeit nicht möglich, da der Mann ein geflohener Strafgefangener sei. Von einem Hafturlaub, der am 2. Januar zu Ende ging, war der 30-Jährige, der dem Zeitungsbericht zufolge teilbeinamputiert ist, nicht zurückgekehrt.

Das Opfer hatte nach Tilmanns Darstellung Ende Februar zunächst über seinen Anwalt Anzeige erstatten lassen. Außerdem habe ein Arzt, der den 30-Jährigen offenbar am 4. März behandelt habe, am folgenden Tag ebenfalls Anzeige erstattet.

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