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Stromsparen und günstigen Ökostrom ordern schont die Umwelt

Vor dem Urlaub: Stecker raus

Wer in den wohl verdienten Sommerurlaub entschwindet, sollte vorher den Stecker von Fernseher, Stereo-Anlage und Co. ziehen. Das empfiehlt Juckreiz - Die Jugendumweltzeitung aus Berlin. Dadurch werde nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch Geld zu sparen gespart. Wer nicht gleich den Stecker ziehen will, sollte zu schaltbaren Steckerleisten greifen, rät die Redaktion. Damit lassen sich auch im Alltag elektrische Geräte komplett ausschalten. Das dafür investierte Geld sei nach wenigen Monaten wieder eingespart. Auch der Umstieg auf Ökostrom könne sich finanziell lohnen, da er oft günstiger sei als herkömmlich produzierte Elektrizität.

Rund 70 Euro im Jahr verschwendet ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland alleine für Standby-Schaltungen. "Ein typischer Fernseher oder Videorecorder zieht im Standby sechs bis acht Watt", rechnet die Juckreiz-Redaktion vor. "Das bedeutet im Jahr unnötige Stromkosten von bis zu zehn Euro. Steckerleisten mit Schalter kosten drei Euro das Stück, machen sich also in wenigen Monaten bezahlt."

Das gelte auch für Energiesparlampen. Die kosteten zwar je nach Hersteller zwei bis zehn Euro das Stück, hielten dafür aber zehn- bis fünfzehnmal so lange wie eine normale Glühlampe. "Alleine der Anschaffungspreis auf die Betriebsstunde umgelegt bedeutet keinen Preisunterschied zwischen normaler Glühlampe und Energiesparlampe", so die Jugendlichen. "Was die Energiesparlampe an Strom spart, immerhin rund 80 Prozent, bleibt als Reingewinn. Bei einer 100-Watt-Lampe, die durch eine 20-Watt-Energiesparlampe ersetzt wird, sind das rund 200 Euro!"

Ebenso sinnvoll wie Energiesparlampen sei auch der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter. "Ökostrom muss nicht mehr kosten als der Strom eines konventionellen Anbieters", so der Juckreiz. "Wenn wir etwa den 'Komfort'-Tarif der baden-württembergischem EnBW nehmen und die Preise des Ökostrom-Anbieters LichtBlick dagegen setzen, spart ein typischer Haushalt mit der sauberen Energie knapp 25 Euro im Jahr ein. Und das, obwohl der LichtBlick-Strom vollständig aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Wind und Biomasse kommt, während EnBW stark auf Atomkraft und andere umweltschädliche Stromerzeugung setzt!"

Die Juckreiz-Redaktion empfiehlt jedem Stromverbraucher den Wechsel zu einem echten Ökostrom-Anbieter wie Naturstrom AG, Greenpeace Energy, Elektrizitätswerke Schönau oder LichtBlick. "Keinen Sinn hat es, einen Tarif wie 'E.ON AquaPower' zu wählen", warnt die Redaktion. "Dafür zahlt man nur mehr, ohne eine ökologische Gegenleistung zu bekommen. Denn der verkauften Wasserkraft-Strom wird ohnehin produziert. Nur bekommen die anderen E.ON-Kunden in ihrem rechnerischen Strom-Mix weniger Wasserkraft-Strom, aber dafür mehr Kohle-, Öl- und Atomstrom. Nur ein Anbieter, der auch in den Neubau von Ökostrom-Anlagen investiert, bringt der Umwelt etwas."

Auf ihrer Internetseite hat die Juckreiz-Redaktion Informationen zu Stromanbietern, Stromwechsel, Preisen und Ökostrom zusammengestellt. Dort erhalten Wechsel-Interessenten auch ein ganz besonderes Angebot: Beim Wechsel zu LichtBlick sind die ersten 100 Kilowattstunden Strom komplett kostenlos. Und der weitere Verbrauch ist billiger als etwa im EnBW-Tarif "Komfort". Und wer schon mal im Urlaub ist, kann auch gleich seinem Kühlschrank etwas Gutes tun. Denn wer das Gerät vor dem Urlaub abtaut, spart nicht nur dem Strom zum Kühlen, sondern hat hinterher die gleichen Temperaturen bei niedrigerem Stromverbrauch.

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